Al-Kuds-Tag

Rund 600 Israel-Gegner demonstrieren für den Hass

Al Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. Diese Stadt wollen Islamisten erobern.

BK
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Rund 500 Demonstranten stellten sich dem Al-Kuds-Tag entgegen.

Rund 500 Demonstranten stellten sich dem Al-Kuds-Tag entgegen.

© dpa

Al Kuds ist der arabische Name für Jerusalem. Diese Stadt wollen Islamisten erobern. Und deshalb zogen gestern anlässlich des jährlich stattfindenden Al-Kuds-Tages wieder 600 Israel-Hasser und Antisemiten über den Kudamm. Ihnen gegenüber: Insgesamt 500 Gegendemonstranten. Ein breites Bündnis aus Parteien und Organisationen hatte dazu aufgerufen. Ein massives Polizeiaufgebot trennte die verfeindeten Parteien.

Der weltweit stattfindende Al-Kuds-Tag am Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan war von dem iranischen Revolutionsführer Ajatollah Chomeini ins Leben gerufen worden. Auch dieses Mal skandierten die Demonstranten Hass-Parolen gegen den jüdischen Staat und forderten dessen Abschaffung.

Die Polizei hatte den Veranstaltern, der Kuds AG, strenge Auflagen erteilt. So wurde das Zeigen von Symbolen der Hisbollah untersagt. Verboten wurden den Demonstranten auch Parolen, die Gewalttaten gegen Menschen verherrlichten. Am Abend gab es am Gendarmenmarkt einen Marsch von Muslimen unter dem Motto „Friede sei mit dir“. Die rund 100 Teilnehmer demonstrierten gegen islamistischen Terror und für den Frieden. BK

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