Aktionstag "Zu Fuß zur Schule"

Und die Blechlawinen rollen weiter...

Lasst Kinder zu Fuß zur Schule gehen, fordern Umweltschützer vom BUND. Sie beklagen das Verkehrschaos, wenn Elterntaxis die Straße blockieren. Der Aktionstag diente als Test. Mit miserablem Ergebnis.

BK
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Stoßstange an Stoßstange parkten die Karossen vieler Eltern vor der Erich-Kästner-Grundschule in Dahlem. Der Durchgangsverkehr wurde dadurch erheblich behindert.

Stoßstange an Stoßstange parkten die Karossen vieler Eltern vor der Erich-Kästner-Grundschule in Dahlem. Der Durchgangsverkehr wurde dadurch erheblich behindert.

© Thomas Lebie Lizenz

Es ist zehn Minuten vor Unterrichtsbeginn, als sich durch den kleinen Bachstelzenweg in Dahlem eine Blechlawine quält. Stoßstange an Stoßstange schleichen Nobelkarossen der Marken Mercedes, Porsche, Landrover und Audi durch die schmale Straße. Sie sind auf der Suche nach einem Halteplatz, um den Nachwuchs auszuladen. Mütter halten ihren Kindern die Türen auf, hieven Schulrucksäcke aus dem Kofferraum. Auch auf dem Gehweg im Parkverbot stehen wieder Autos.

Der Durchgangsverkehr schlängelt sich um die Blockierer, es wird eng vor der Erich-Kästner-Grundschule. Der Aktionstag ist zumindest hier in Dahlem schlicht verpufft. Angst, dass Schüler den Weg nicht allein schaffen, muss aber niemand haben. Schließlich gibt es Schulwegpläne, die sichere Routen aufzeigen. Der BUND verweist darauf, dass die kleinen Fußgänger dadurch ihre Selbstständigkeit trainieren.

Die Grünen gehen noch einen Schritt weiter. Sie fordern für das Umfeld von Schulen flächendeckend verkehrsberuhigende Maßnahmen, Tempolimits und Möglichkeiten zur sicheren Überquerung der Straßen. In diesem Zusammenhang seien Jugendverkehrsschulen unverzichtbar. BACH

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