Hintergrund des Einsatzes ist ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, das die Staatsanwaltschaft führt. Im Januar hatten sechs linke Aktivisten die Bundespressekonferenz gestürmt. Dort entrollten sie Plakate, in denen die Bundesregierung zum Stopp von Waffenlieferungen an die Türkei aufgefordert wurde. In Sprechchören forderten sie ein Ende der Bekämpfung der Kurden durch das türkische Militär.
"Im Zusammenhang mit den polizeilichen Maßnahmen wurden insgesamt 26 Personen überprüft und nach Abschluss am Ort entlassen", teilte die Polizei am Nachmittag mit. Neben verschiedenen Zufallsfunden, wie zum Beispiel einer Präzisionszwille mit zugehörigen Stahlkugeln, seien Beweismittel zum Verfahren gesichert worden.
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