Akaki Gogia

Ich gebe nicht auf, niemals!

Unions Flügelflitzer ist noch ohne Liga-Minute und will das ändern.

Patrick Berger
Lesezeit 2 Min
Auch außerhalb des Rasens ein Hingucker: Unions Akaki Gogia.

Auch außerhalb des Rasens ein Hingucker: Unions Akaki Gogia.

© Matthias Koch

Das Lachen ist Akaki Gogia nicht vergangen. Zuletzt sah man den modebewussten Kicker mit schwarzem Filzhut durch das Szeneviertel Friedrichshain flanieren. Gogia ist mit Freundin Andrea Marina kürzlich umgezogen – von Grünau nach Friedrichshain. Er wollte mehr in der Stadt sein, etwas von dem Großstadttrubel mitbekommen.

Privat läuft es, sportlich dagegen weniger. Im Pokal beim Viertligisten Germania Halberstadt (6:0) und beim Sensations-3:1 gegen den BVB schaffte Gogia immerhin jeweils den Sprung in den Kader. Doch über die Rolle des Bankdrückers kam er nicht hinaus. Keine einfache Situation für den gebürtigen Georgier, der wenigstens im Test gegen Chemnitz (3:1) über die volle Distanz spielen durfte: „Es freut mich, dass ich mal wieder ein wenig Spielzeit bekommen habe. Das tut gut.“

Belohnung gegen Bremen?

Gogia, der in der Aufstiegssaison noch in 28 Spielen sechs Tore erzielte und auch in den Relegationsduellen gegen Stuttgart auflief, denkt aber nicht ans Aufgeben. Er will es allen An der Alten Försterei zeigen. Auch einen Wechsel in der abgelaufenen Transferperiode schloss der Rechtsaußen (Vertrag bis 2021) aus. Kämpferisch sagt er: „Ich gebe immer mein Bestes, gebe jede Woche Gas. Am Ende entscheidet der Trainer.“ Klar sei aber auch: „Ein Akaki Gogia gibt nicht auf, niemals! So lange, bis er wieder spielt.“ Vielleicht schon am Sonnabend gegen Werder Bremen?
 

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