Berlin - Manchmal haut es den stärksten Kerl um. Herthas neuer Torwart-Hüne Maikel Aerts (34/1,96 m groß) musste gestern das Training wegen einer Rippenprellung abbrechen. Das ist aber auch wirklich sein einziges Problem. Denn Aerts kassierte in vier Testspielen noch kein einziges Gegentor."Ich bin auf einen Ball gefallen, jetzt tut es unterhalb der Achsel ein bisschen weh . Bevor es schlimmer wird, mache ich lieber eine Pause", sagt er.Ausruhen konnte er sich auch bei den Testspielen, weil er von den Gegnern fast keine Bälle auf den Kasten bekam. Ist das nicht ziemlich langweilig? Der sympathische Holländer lacht: "Langweilig ist es nie. Die zwei Bälle, die ich den Spielen aufs Tor bekomme, muss ich halten. Ich muss mich jede Minute konzentrieren."Und Aerts ist ein aktiver, lautstarker Torhüter, der seine Vorderleute dirigiert. "Ich bin der letzte Mann auf dem Platz, ich habe die beste Sicht aufs Spiel. Als Torwart musst du Einfluss nehmen", erklärt der Keeper.Kein Gegentor bisher. Trainer Markus Babbel ist zufrieden: "Das habe ich ganz klar als Ziel vorgegeben. Ich will keine Tore gegen uns sehen."------------------------------
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