Adventszeit

Diese Kuriositäten landen im Fundbüro

Seit der Neueröffnung zählte das Fundbüro der S-Bahn rund 1800 Fundstücke.

BK
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Ein Schild mit der Aufschrift "Fundbüro".

Ein Schild mit der Aufschrift "Fundbüro".

© dpa/Swen Pförtner

Bald ist Weihnachten und das bedeutet für viele Berliner Stress und Hektik. Das emsige Treiben in der Adventszeit macht sich auch in den Fundbüros bemerkbar: Rund 1800 Fundstücke zählte das Fundbüro der S-Bahn seit der Neueröffnung Anfang September, wie eine Sprecherin des Unternehmens berichtete. Auch im Fundbüro der BVG sind etwas mehr Sachen abgegeben worden als im Sommer. Die Fahrgäste tragen laut einer Sprecherin im Winter Mützen, Schals und Handschuhe. Und die werden auch mal vergessen. Auf dem Weihnachtsmarkt am Gendarmenmarkt werden pro Tag ein bis zwei Sachen abgegeben, sagte Philipp Dubrau, der das Fundbüro des Marktes leitet.

Ein Karton mit Zahnprothesen und Zahnspangen steht auf einem Tisch.

Ein Karton mit Zahnprothesen und Zahnspangen steht auf einem Tisch.

© dpa/Christian Charisius

Unter den Fundsachen ist auch einiges Kurioses. In einem Restaurant auf dem Weihnachtsmarkt wurden unter einem Tisch Schuhe gefunden. Vielleicht hatte der Besitzer voller Freude seine neu gekauften Schuhe gleich anprobiert und die alten vergessen, mutmaßte Dubrau. Aber auch von einer gefüllten Bürotasche mit allerhand Sachen darin, die nie wieder abgeholt wurde, erzählte er. Im Fundbüro der S-Bahn landete ein schwarzer Beutel mit Sexspielzeug, Peitsche, Halsbändern und Spitzenunterwäsche. Die Besitzerin holte ihre Accessoires persönlich ab. Eine Plüsch-Giraffe und ein Kuschelkissen in Hühnerform warten immer noch auf ihre kleinen Besitzer, berichtete die Sprecherin.

Mobiltelefone und Smartphones liegen in einer Vitrine. 

Mobiltelefone und Smartphones liegen in einer Vitrine. 

© dpa/Swen Pförtner

(dpa)

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