Die Zeit nach dem aktiven Handball ist für die Familie reserviert. „Ich gehe nach Hause und werde meinem Kopf und meinem Körper ein bisschen Ruhe geben“, so Romero, der im Sommer auch noch ein Angebot für ein Show-Turnier in Katar hat. Professionell wird das letzte Punktspiel der Füchse am 24. Mai in Kiel aber definitiv sein letztes sein.
Romero: „Ich hätte auch irgendwo noch spielen und Geld verdienen können. Aber ich weiß nicht, ob mein Körper das mitmacht. Deshalb war es mir wichtiger, mit Stolz und auf dem Höhepunkt den Handball in die Ecke zu legen. Das mein letztes Spiel auch noch bei einem Topteam wie Kiel steigt, ist ein schöner Zufall.“
Eine Woche zuvor will der Spanier aber auch schon feiern. Da steigt im Fuchsbau das Final Four um den europäischen EHF-Cup. Romero: „Ich wurde mit Spanien Weltmeister und Olympiasieger, habe mit Barcelona zwei Mal die Champions League gewonnen – aber die drei Jahre in Berlin waren die Sahne auf dem Kuchen in meiner Karriere. Und es wäre ein Traum, wenn wir nach dem DHB-Pokal auch noch den EHF-Cup gewinnen würden.“
Was Romero nach dem Ausspannen macht, ist noch offen. Romero: „Ganz ohne Handball werde ich natürlich nicht leben können. Vielleicht kehre ich als Trainer zurück oder in einer anderen Funktion. Deshalb sage ich zu den Füchse-Fans nicht ciao sondern bis bald.“
Clevererweise hat ihn Manager Bob Hanning schon jetzt als Botschafter und Berater an die Füchse gebunden.
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com