Das geht aber ganz schnell. Oluwaseun „Seun“ Adewumi (21) ist seit drei Wochen bei Hertha BSC, spielt und trifft sofort. Der österreichische Leihspieler vom englischen Klub FC Burnley hat sich jetzt schon in den blau-weißen Klub verschossen. Das muss Liebe auf den ersten Kick sein …
Adewumi: „Die ganze Hertha-Truppe ist unglaublich“
„Die ganze Truppe ist unglaublich. Ich bin einfach froh, hier zu sein. Eingewöhnen ist ziemlich einfach. Alle Spieler haben mich extrem gut aufgenommen. Also fällt es mir auch einfacher zu performen“, sagt der Offensivkünstler.
Am 24. Juli unterschrieb Adewumi einen einjährigen Arbeitsvertrag im Trainingslager in Kitzbühel. Erster Mini-Einsatz beim 1:0 in Bochum, gegen den FC Heidenheim durfte er 26 Minuten ran und traf in der 90. Minute zum 4:1-Endstand. Traumeinstand in seinem ersten Spiel im Olympiastadion.
Mit ausgebreiteten Armen rannte er nach seinem Tor los und hörte dabei den Jubel von den Rängen. „Es war ein unglaubliches Gefühl mit den ganzen Fans. Ich bin einfach froh über das Tor“, sagt der Lockenkopf und ergänzt dann: „Ich versuche einfach nur, der Mannschaft zu helfen, egal auf welcher Position. Ich übernehme jede Rolle, die mir zugeteilt wird.“
Oluwaseun Adewumi genoss mit Routinier Paul Seguin nach dem Abpfiff den Gang zu den Hertha-Fans in der Ostkurve des Olympiastadions.
© O. Behrendt/imago
Adewumi übernimmt den Stammplatz von Winkler
Die Rolle kann jetzt noch größer werden. Denn Marten Winkler (23) ist weg, wurde Montag an den belgischen Erstligisten RSC Anderlecht verkauft. Dann ist Adewumi wohl der neue rechte Flügelflitzer in der Startelf von Trainer Stefan Leitl (48).
Für den Wiener mit nigerianischen Wurzeln ist Hertha seine erste Station in Deutschland. 2024 wechselte er als 19-Jähriger vom österreichischen Zweitligisten Floridsdorfer AC zum FC Burnley und unterschrieb dort bis 2028.
Die Engländer liehen ihn erst an den FC Dundee nach Schottland, dann an Cercle Brügge nach Belgien aus. Jetzt ist er bei Hertha. Eine Kaufoption haben die Blau-Weißen nicht. Doch vielleicht ändert sich das noch im Laufe der Saison – bei so viel Liebe auf den ersten Kick …
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