Karrieresprung

Ben-Hatira: Ackern für den großen Durchbruch

Mittelfeld-Dribbler macht Extra-Schichten, um in der Bundesliga endlich durchzustarten.

W. Heise
Lesezeit 3 Min
Beim Test in Fürstenwalde (3:0) klappte es schon gut. Ben-Hatira sprintet, lässt seinen Gegner einfach stehen.

Beim Test in Fürstenwalde (3:0) klappte es schon gut. Ben-Hatira sprintet, lässt seinen Gegner einfach stehen.

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Änis, der Junge aus dem Wedding, ist längst ein echter Mann geworden, reifer und erfahrener. Selbstkritisch sagt er: „Ich bin schon sieben Jahre im Männer-Profifußball dabei, jetzt muss ich durchstarten.“

Ben-Hatira wird nächste Woche 25 Jahre alt. In der Jugend spielte er bei Hertha, dann bei TeBe, im Dezember 2005 ging er zum HSV. Bei den Hamburgern machte er 51 Spiele im Regionalliga-Team, 29 Partien in der Bundesliga, dazu noch 29-mal als Leihspieler für den damaligen Zweitligisten Duisburg.

2011 kam er zurück in seine Stadt, zu seinem Verein, zu Hertha BSC. Mit großen Erwartungen an sich selbst. Doch dann kam der Abstieg und vergangene Saison laborierte er ein knappes halbes Jahr an einer hartnäckigen Knöchelverletzung. Die ist zum Glück jetzt voll ausgeheilt.

„Ich habe keine Probleme, keine Schmerzen mehr,“ sagt Änis. Damit das Sprunggelenk stabil bleibt, macht er eine Stunde vor dem Training Extra-Schichten im Kraftraum. „Das sind sehr harte Übungen, aber sie müssen sein“, sagt der Zauber-Dribbler. Ben-Hatira ist entschlossen, ackert für den Stammplatz, für den großen Durchbruch in der Bundesliga.

„Natürlich will ich am liebsten immer spielen, aber das entscheidet Trainer Jos Luhukay. Wir haben große Konkurrenz im Team. Mein persönlicher Erfolg ist wichtig, aber viel wichtiger ist der Erfolg der Mannschaft“, stellt Ben-Hatira unmissverständlich klar.

Er fühlt bei dieser Hertha, bei diesem Trainer wohl. „Ich habe noch nie in so einer tollen Truppe gespielt. Der Zusammenhalt ist enorm. Es macht mit allen einfach nur Spaß“, lobt der Mittelfeldspieler den Teamgeist und damit auch Jos Luhukay.

Vielleicht verleiht das dem ehrgeizigen Änis endlich die Flügel, die er für den Karrieresprung braucht.

Anne Grubert (r.) schaut genau hin, ob jeder seinen Platz gefunden hat.

Anne Grubert (r.) schaut genau hin, ob jeder seinen Platz gefunden hat.

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Ronny zieht sich für das Foto seine Töppen an.

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Alle mal lächeln!

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Einen Popo-Blitzer, wie damals bei Unions Tusche gab es nicht, dafür aber Kleider-Chaos.

Einen Popo-Blitzer, wie damals bei Unions Tusche gab es nicht, dafür aber Kleider-Chaos.

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Hintere Reihe von links: Physiotherapeut Michael Schweika, Roman Hubnik, Maik Franz, Sebastian Langkamp, Sandro Wagner, Peter Niemeyer, Pierre-Michel Lasogga, John Anthony Brooks, Adrian Ramos, Zeugwart Hendrik Herzog.

Hintere Reihe von links: Physiotherapeut Michael Schweika, Roman Hubnik, Maik Franz, Sebastian Langkamp, Sandro Wagner, Peter Niemeyer, Pierre-Michel Lasogga, John Anthony Brooks, Adrian Ramos, Zeugwart Hendrik Herzog.

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Dritte Reihe von links: Torwart-Trainer Richard Golz, Team-Arzt Hjun Park, Lewan Kobiaschwili, Sami Allagui, Änis Ben-Hatira, Johannes van den Bergh, Christoph Janker, Marcel Ndjeng, Ben Sahar.

Dritte Reihe von links: Torwart-Trainer Richard Golz, Team-Arzt Hjun Park, Lewan Kobiaschwili, Sami Allagui, Änis Ben-Hatira, Johannes van den Bergh, Christoph Janker, Marcel Ndjeng, Ben Sahar.

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Zweite Reihe von links: Co-Trainer Markus Gellhaus, Co-Trainer Rob Reekers, Peter Pekarik, Nico Schulz, Peer Kluge, Fabian Lustenberger, Ronny, Alexander Baumjohann, Konditions-Trainer Henrik Kuchno, Teamleiter Nello di Martino, Maskottchen Herthinho.

Zweite Reihe von links: Co-Trainer Markus Gellhaus, Co-Trainer Rob Reekers, Peter Pekarik, Nico Schulz, Peer Kluge, Fabian Lustenberger, Ronny, Alexander Baumjohann, Konditions-Trainer Henrik Kuchno, Teamleiter Nello di Martino, Maskottchen Herthinho.

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Vordere Reihe von links: Chef-Trainer Jos Luhukay, Hany Mukhtar, Philip Sprint, Thomas Kraft, Sascha Burchert, Fabian Holland, Physiotherapeut David de Mel, Zeugwart Robert Abramczyk

Vordere Reihe von links: Chef-Trainer Jos Luhukay, Hany Mukhtar, Philip Sprint, Thomas Kraft, Sascha Burchert, Fabian Holland, Physiotherapeut David de Mel, Zeugwart Robert Abramczyk

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