Ferien könnten so schön sein – wäre da nicht die oft ätzende An- und Abreise. Das Problem: Alle sitzen zeitgleich im Auto, Autobahnen sind überlastet. Kilometerlange Staus sind die Folge und treiben Urlauber in den Wahnsinn. Gut, wenn man vorbereitet ist und weiß, wann und wo die größten Staufallen lauern.
Die Kinder und Jugendlichen in Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen starten an diesem Wochenende in ihre wohlverdienten Osterferien. Die meisten Familien nutzen die freie Zeit zum Verreisen. Auch in einigen Nachbarländern gibt es wegen des Ferienbeginns eine Reisewelle.
Wann gibt es Stau zum Osterferien-Beginn?
Der ADAC hat entsprechend seine Stau-Prognosen herausgeben. Die meisten Urlauber und Urlauberinnen fahren demnach in die Alpen, in südliche Länder oder zur Küste. Die Spitzenzeiten werden am Freitag von 13 bis 19 Uhr, am Samstag und Sonntag von 8 bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr erwartet.
Wo gibt es Stau zum Osterferien-Beginn?
Stau-Strecken am Wochenende
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Welche Stau-Prognosen gibt es für die Nachbarländer?
Auf den Fernstrecken der benachbarten Alpenländer wird es zeit- und abschnittsweise richtig voll werden. Unter anderem beginnen nun in allen österreichischen Bundesländern die Ferien. Dasselbe trifft auf einige Schweizer Regionen zu. Staugefährdet sind Brenner-, Tauern- und Gotthard-Route. Die Bundesstraßen in und aus den Wintersportzentren sind phasenweise ebenfalls überlastet. Bei der Einreise nach Deutschland ist an den Hauptgrenzübergängen mit Wartezeiten von 15 bis 30 Minuten zu rechnen.
Dazu kommt für alle Österreich-Urlauber oder jene, die Österreich passieren wollen: Die Tauernautobahn ist eine Staufalle, weil dort mehrere Tunnel gleichzeitig saniert werden. Auch am Achenpass könnte es lange Staus geben. Die Dosierampel, die dort nur einen Bruchteil der Pkw durchlässt, soll am Samstag, 23. März, wieder installiert werden. In den Faschingsferien wurde dieses Dosiersystem das erste Mal eingeführt. Kilometerlange Rückstaus auf bayerischer Seite waren die Folge. ■
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