Achtbeinige Hausbesetzerin

Rauswurf in die Freiheit

Giftig? Diese riesige Spinne jagte letzte Nacht einem Mieter aus Wedding Angst ein.

Anne Dittmann
Lesezeit 1 Min

Als Polizeibeamte eintraten, hatte sich das Tier in einer oberen Ecke des Badezimmers versteckt - schnell war klar, dass sie die Wohnung nicht freiwillig räumen würde. Da Handschnellen in diesem Fall nichts nützten, entschieden sich die Beamten für eine tragbare Gefängniszelle in Form eines Kartons und steckten die langbeinige Hausbesetzerin darin kurzerhand in Sicherungsverwahrung.

Die Funkstreife des Polizeiabschnitts 35 ließ nach der Räumung prüfen, ob es sich bei der Spinne um eine gefährliche, also giftige Spinne handelte. Nach "einer umfangreichen Recherche", so die Berliner Polizei, konnte diese erste Vermutung des Mieters ausgeschlossen werden und das Tier in die Freiheit entlassen.

Gerade im Herbst nisten sich vermehrt große Spinnen in Berliner Häusern und Wohnungen ein - besonders, wenn diese warm und die Luft im Gebäude feucht ist. Für Spinnen sind Garagen, Keller und Schuppen besonders praktisch, da Menschen diese Räume selten betreten und Spinnennetze durch beispielsweise Regen nicht kaputt gemacht werden.

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