Abschied von Berliner Volksbühne

Frank Castorf zeigt sieben Stunden lang „Faust“

Der Regisseur nimmt Abschied von der Volksbühne. Das Publikum braucht Ausdauer.

BK
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Hört bei der Berliner Volksbühne auf: Der Regisseur Frank Castorf.

Hört bei der Berliner Volksbühne auf: Der Regisseur Frank Castorf.

© imago/Mauersberger

Vom Publikum fordert der 65-jährige Regisseur wieder viel Ausdauer - mindestens sechs bis sieben Stunden soll der Abend dauern, heißt es. Die allerletzte Castorf-Premiere an der Volksbühne wird es allerdings wohl nicht sein. „Eine „kleine Inszenierung“, was immer das heißen mag, soll im Juni noch folgen“, kündigte das Theater an.

Fast alle Volksbühnen-Stars spielen mit

Mit dem „Faust“ könne man machen, was man wolle, zitiert der Volksbühnen-Newsletter Castorf. „Bei Goethe findet sich für jede Interpretation eine Begründung. Und während er dem ersten Teil noch eine klare Form gibt, schreibt er im zweiten einfach, was ihm Spaß macht“, so der Regisseur. „Das Wort Fragment habe ich nirgends so oft gelesen, wie bei Goethe. Er macht die Türen auf zur Welt und saugt alles auf, was um ihn herum passiert.“

Für seinen „Faust“ versammelt Castorf noch einmal fast die ganze Riege der großen Volksbühnen-Stars auf der Bühne. Darunter sind die Schauspieler Martin Wuttke, Sophie Rois, Marc Hosemann, Lars Rudolph, Alexander Scheer, Lilith Stangenberg und Valery Tscheplanowa. (dpa)

Die Vorstellungen im März:
Sonntag, 5. März, 16 Uhr; Freitag, 10. März, 18 Uhr; Sonntag, 12. März, 16 Uhr; Freitag, 17. März, 18 Uhr; Freitag, 31. März, 18 Uhr

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