Abenteuer Spree Womit der Comedian Michael Kessler auf seiner Paddeltour zu kämpfen hatte

Mücken, Hitze, kaum Handy-Empfang

MARCUS BÖTTCHER
Lesezeit 2 Min

Berlin - Ächzend drückt Comedian Michael Kessler das Paddel ins Wasser. Unrasiert, verschwitzt, erschöpft. Für seine neue Sendung kämpfte er zwölf Tage gegen die Spree, von der Oberlausitz bis Berlin."Ich wäre vorher nicht auf die Idee gekommen, an der Spree Urlaub zu machen", verrät der "Switch reloaded"-Star gegenüber dem KURIER. "Diese Meinung habe ich jetzt geändert." Mehr als 200 Kilometer schafften er und sein Kamerateam für die dreiteilige Reihe "Kesslers Expedition" (RBB, Start: ab 23. August, 21 Uhr).Ähnlich der "Berliner Nacht-Taxe" wollte er Menschen zufällig begegnen, ins Gespräch mit ihnen kommen. "Das hat fantastisch geklappt. Viele haben ohne Vorbehalte mit uns gesprochen, uns in ihre Häuser eingeladen, wir haben mit ihnen getrunken."Eine Erholungsreise war die Paddel-Tour trotzdem nicht. Acht Stunden täglich "schuftete" Kessler auf der Spree, gezeichnet von unzähligen Blasen und tagelangem Muskelkater.Und dass war längst nicht alles. Eine Nacht versuchte sich Kessler im Zelten. "Das Moskito-Problem entlang der Spree ist einfach zu groß. Mir wurden Beine und Füße komplett zerstochen." Drittes Problem: Handy-Empfang und Internetzugang - quasi nicht vorhanden. "Aber es ist doch schön, wenn man mal sieht, dass es auch ohne neuartige Technik geht."Missen will Michael Kessler die Erfahrung nicht. Trotz aller Strapazen. Auch wenn er sagt: "Ich musste mich hinterher erstmal wieder an die Großstadt gewöhnen. Und vom Paddeln habe ich erstmal die Schnauze voll."------------------------------

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