Am Sonnabend und Sonntag treten hier zahlreiche nationale und internationale Bands auf. Mit dabei: Die britische Rockband Muse, das US-Duo Macklemore & Ryan Lewis sowie Grammy-Abräumer Sam Smith. Zu Gast ist auch das Hamburger Partykollektiv Deichkind. Ein Heimspiel wird der Auftritt für die Berliner Beatsteaks und für Peter Fox’ Band Seeed. Die wieder vereinten Libertines um Skandal-Rocker Pete Doherty präsentieren auf einer der vier Bühnen ihr neues Album.
Nebenher soll es Straßentheater-Aufführungen, Artistik-Shows und Modenschauen geben, außerdem öffnet eine Open-Air-Galerie ihre Pforten – hier zeigen lokale und internationale Künstler ihre Arbeiten. „Ich möchte viel Kunst vor Ort, denn Berlin ist vor allem für seine Künstler bekannt“, erklärt Lollapolooza-Gründer Perry Farrell auf der Festival-Homepage. „Die Einzigartigkeit Berlins sollte sich in der Kunst wiederfinden.“
Das Festival blickt auf eine lange Geschichte zurück. Vor 24 Jahren wurde es von Sänger Farrell („Jane's Addiction“) ins Leben gerufen, eigentlich als Abschiedstour für seine Band. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Lollapalooza zu den populärsten Festivals der USA.
In Chicago kommen jährlich 160.000 Menschen. Ableger gibt es schon in Chile, Argentinien und Brasilien – und nun auch in Berlin. Und auch hier könnte das Event zum Erfolg werden – das Fest ist an beiden Tagen ausverkauft, rund 90.000 Besucher sollen kommen. FTH
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