Am vergangenen Mittwoch fährt ein junger Mann zum Haus seiner Oma in der Chemnitzer Straße in Kaulsdorf, er möchte die alte Dame besuchen. Arglos betritt er das ihm seit Kindheitstagen vertraute Haus – und erstarrt vor Schreck.
Die Seniorin Gisela Otto wurde in ihrem Haus in Kaulsdorf getötet.
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Denn seine geliebte Oma Gisela liegt leblos auf dem Fußboden und rührt sich nicht mehr, der Körper ist übel zugerichtet. Völlig geschockt alarmiert der junge Mann Polizei und Feuerwehr. Doch die kurz darauf eintreffenden Retter können nur noch den Tod der 80-Jährigen feststellen.
Bei der anschließenden Obduktion können die Gerichtsmediziner die Todesursache klären: Massive Gewalteinwirkung im Oberkörperbereich. Damit ist der Tod der Rentnerin ein Fall für die Mordkommission. Am Donnerstag rücken die Spezialisten der Spurensicherung aus, suchen in dem kleinen Einfamilienhaus nach möglichen Hinweisen auf den oder die Täter.
In diesem Häuschen lag die ermordete Gisela Otto.
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Zugleich schwärmen Unterstützungskräfte einer Einsatzhundertschaft aus und befragen dutzende Nachbarn. Nach dem Tod ihres Mannes vor vielen Jahren lebte Gisela Otto alleine und zurückgezogen, hatte keinen Kontakt oder Freundschaften zu den meist jüngeren Nachbarn.
Mysteriös: Mehrere Nachbarn sagen unabhängig voneinander, dass in den letzten Wochen vermehrt dubiose Männer geklingelt, sich als Handwerker ausgegeben und ihre Dienste angeboten hätten. Dieser Spur gehen jetzt auch die Mordermittler nach.
Wer Angaben zu den vermeintlichen Handwerkern oder der getöteten Gisela Otto machen kann, möge sich bei der Polizei melden. Telefon: 030/4664911111.
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