72 Stunden Fesselnder Krimi, der erst am Ende richtig auf Touren kommt

Einbruch ins Kittchen

BK
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Die Story: College-Dozent John (Russell Crowe) ist fassungslos: Seine Frau Laura (Elizabeth Banks) wird verhaftet und wegen angeblichen Mordes an ihrer Chefin verurteilt. Während alle Beweise gegen sie sprechen, glaubt der Familienvater an ihre Unschuld. Nachdem alle juristischen Schritte scheitern, beschließt John, seine Frau im Alleingang aus dem Kittchen zu holen. Sein Plan ist fast fertig, als er erfährt, dass Laura in ein anderes Gefängnis verlegt werden soll. Nun bleiben John nur noch 72 Stunden, um seine Liebste doch noch zu befreien.Die Kritik: In Hollywood ist er ein Held: Für sein Regiedebüt "L.A. Crash" erhielt Paul Haggis zwei Oscars, für sein Skript zu "Million Dollar Baby" die Drehbuch-Trophäe. Umso überraschender, dass Haggis diesmal auf ein Remake gesetzt hat. "72 Stunden" ist eine Neuverfilmung des französischen Kriminaldramas "Ohne Schuld", in dem 2008 Vincent Lindon und Diane Kruger das verzweifelte Ehepaar mimten. Der Aufguss braucht ewig, um auf Touren zu kommen, und die Planung der Befreiungsaktion zieht sich doch arg in die Länge. Doch in der zweiten Filmhälfte, wenn der dann kernig aufgelegte Crowe seinen Coup umsetzt, zieht Haggis mächtig die Spannungsschraube an, und dann wird aus dem zaudernden Tüftlerstück ein packender Actionthriller.------------------------------BU: Der Ex-Knacki Damon (Liam Neeson) gibt John Tipps.

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