Das Problem sei, so Millert, „dass Berlin 1,2 Millionen zugelassene Fahrzeuge und mehrere Tausend Kilometer Straßennetz hat. Das heißt, es gibt Tatgelegenheiten ohne Ende für Brandstifter“. Zwar seien jede Nacht „100 Polizisten und meistens sogar deutlich mehr in Zivil und in Uniform im Einsatz“. Trotzdem stehe die Polizei vor einer extrem schwierigen Aufgabe.
Innensenator Ehrhart Körting (SPD) versicherte Mittwoch zwar eiligst, man werde „die Maßnahmen verstärken“. Dennoch sei es einfach „nicht möglich, überall Polizisten hinzustellen“.
Feuerwehrmänner müssen mit ansehen, wie ein Auto von den Flammen aufgefressen wird. Seit Anfang der Woche brannten rund 70 Fahrzeuge.
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Hier brennt ein Auto in der Pestalozzistr 28 - seit Wochen suchen die Fahnder nach den Tätern.
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Feuerwehrler löschen ein brennendes Autos in der Bolchenerstraße.
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Ein weiteres ist schwer beschädigt.
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Traurig steht Chandre P. mit seiner Frau Vera vor ihrem abgebrannten Auto.
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Hier wurden die Heckscheibe eingeschmissen.
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Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) forderte „Wachsamkeit der Bürgerinnen und Bürger, weil die Polizei in einer Metropole wie Berlin nie überall gleichzeitig präsent sein kann.“
Bei der Berliner CDU geht man sogar einen Schritt weiter. Landesvorstands-Mitglied Burkard Dregger zum KURIER: „Wir wollen einen ehrenamtlichen Polizei- und Ordnungsdienst, in dem Bürger in ihrem Kiez Polizei und Ordnungsämter unterstützen. Vor allem in den Abendstunden und nachts sollten sie mit Handys ausgestattet sein, damit sie im Falle von Brandanschlägen sofort die Polizei informieren können. Werden die Chaoten auf frischer Tat ertappt, dürfen diese ehrenamtlichen Polizei- und Ordnungsdienste – so wie jedermann – die Täter vorläufig festnehmen. Das sollte das Abgeordnetenhaus so schnell wie möglich beschließen.“
Und seine Kollegen vom CDU-Kreisverband Charlottenburg-Wilmersdorf erhöhten die von der Staatsanwaltschaft ausgesetzte Belohnung für Hinweise zur Ergreifung von Autozündlern um 2000 auf 7000 Euro.
Der 38-jährigen Bauingenieurin Kathrin H. ist es letztlich egal, wie Staat und Polizei das Problem in den Griff bekommen – wenn denn nur endlich etwas geschieht. Ihr Auto, ein 13 Jahre alter Opel, wurde in der vergangenen Feuernacht in Spandau von unbekannten Chaoten angezündet. Jetzt ist der Wagen schrottreif. Kathrin H.: „Ich brauche mein Auto für meine Arbeit. Ich muss mehrmals am Tag von Baustelle zu Baustelle fahren und habe eine Menge Dinge zu transportieren. Jetzt hab ich ein richtiges Problem. Aber jammern hilft mir nicht. Bis ich mir irgendwann ein neues Auto leisten kann, muss ich eben mit den Öffentlichen fahren und arbeiten...“ KOB, PDE, ROG
Feuerwehrler löschen ein brennendes Autos in der Bolchenerstraße.
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Ein weiteres ist schwer beschädigt.
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Traurig steht Chandre P. mit seiner Frau Vera vor ihrem abgebrannten Auto.
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Hier wurden die Heckscheibe eingeschmissen.
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