66-Jähriger knallt in Lkw

Mann stirbt in diesem Wrack

Gegen 21.30 Uhr fährt Rainhold M. (Name geändert) die A10 entlang.

Philippe Debionne_richtig
Lesezeit 2 Min
Der bei dem Unfall völlig zerstörte Mercedes.

Der bei dem Unfall völlig zerstörte Mercedes.

© Stähle

Es ist die Nacht zu Dienstag, gegen 21.30 Uhr. Rainhold M. (Name geändert) fährt mit seinem Mercedes die Autobahn A10 entlang. Zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck überholt der Mann zügig ein Fahrzeug, schert wieder ein – da passiert es. Die Limousine des 66-Jährigen gerät ins Schleudern und knallt von hinten in einen tonnenschweren Silo-Laster, der vor ihm fährt. „Dabei schob sich der Wagen unter den Lkw und verkeilte sich hier“, so ein Polizeisprecher.

Retter der Feuerwehr an der Unfallstelle.

Retter der Feuerwehr an der Unfallstelle.

© Stähle

Der Aufprall ist so heftig, dass die Front des Mercedes erst aufgerissen und dann wie bei einem Spielzeugauto zusammengequetscht wird. Als kurz darauf die alarmierten Retter der Feuerwehr eintreffen, müssen sie zunächst beide Türen aus dem Mercedes schneiden. Erst dann können sie den leblosen 66-Jährigen aus dem Trümmerfahrzeug befreien.

Sofort beginnen sie, den Mann zu reanimieren. Doch vergeblich. Der Polizeisprecher weiter: „Der 66-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.“ Noch ist unklar, weshalb Rainhold G. ins Schleudern kam. Möglicherweise war er schlichtweg zu schnell. Der Silo-Laster fuhr (wie an dieser Stelle vorgeschrieben) mit 60 Stundenkilometern. Dessen unverletzten Fahrer trifft nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei keine Schuld an dem schrecklichen Unfall. Der Lkw wurde bei dem Crash so schwer beschädigt, dass er vorerst nicht weiterfahren konnte. Die Autobahn war wegen Aufräumarbeiten für etwa 1,5 Stunden gesperrt. PDE 

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