Schwarz und stinkend wälzte sich die Giftwolke über das Land. Grillabend und Sonnenbaden ade. Die Anwohner der Müllanlage mussten sich in ihren Wohnungen und Häusern verrammeln. „Türen und Fenstern sollen geschlossen bleiben“, hieß es in den Durchsagen der Polizei. In der Wolke waren gesundheitsschädliche Stoffe.
Sonnabend gegen 14 Uhr war das Feuer ausgebrochen. Die ersten 10 Feuerwehren waren schon Minuten später da. „Aber es war klar, dass sie noch Unterstützung brauchten“, sagt Polizeisprecherin Ines Filohn. Am Ende waren 200 Helfer mit 45 Fahrezeugen im Einsatz. Filohn: „Die Rauchsäule war bis in die Nachbarorte zu sehen.“
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Dann drohten die Flammen auf angrenzende Felder überzugreifen. Mitarbeiter eine Agrargenossenschaft pflügten eine Schneise. Erst gestern Morgen hatte die Feuerwehr den Großbrand (bis zu 1000 Grad heiß) unter Kontrolle. Bis alles gelöscht ist, werden noch einige Tage vergehen. KEI
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