Der Vermieter ist um eine Lösung bemüht. Jennifer und Mathias Kocerka (34 und 36) sowie die drei Kinder könnten die Wohnung behalten – wenn sie die Schulden begleichen. Er schlägt vor: Sie müssten mehr Hilfe annehmen. Mit zuständigen Sozialdiensten, der Wohngeldstelle, Jobcenter und dem Jugendamt sollten sie die Probleme angehen, die lange versäumt wurden. Kocerka hatte mehrere Monate keine Miete gezahlt, weil er dachte, das Amt würde diese übernehmen.
So berichtete der KURIER am Sonntag.
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Auch die Stadt Bernau bietet kurz vorm Fest Hilfe an: „Wenn es eng wird, helfen wir. Wir haben als letzte Lösung Platz in einer Notunterkunft“, so Stadtsprecherin Nancy Kersten.
Und auch andere zeigen sich nach dem KURIER-Bericht barmherzig. Es ist ja Weihnachten, das Fest der Liebe! Gestern kam noch einmal ein Mitarbeiter des Jugendamts bei der Familie in Bernau vorbei. Er ist mit allen in Kontakt und sucht eine neue Bleibe.
Mathias Kocerka sagt: „Bei uns haben sich mehrere Leute über Facebook gemeldet, die helfen wollen. Unsere Nachbarn, mit denen wir befreundet sind, würden uns die Geldsumme leihen. Aber wir können keinen Kredit zurückzahlen ... “
Aus ganz Deutschland erhalten sie Nachrichten. Nicht immer freundliche, aber auch nette. Viele gaben Rat – sogar Familien aus Thüringen meldeten sich.
Die evangelische Kirche in Bernau zeigt sich offen. „Wir haben Hilfsangebote über die Diakonie, in Berlin gibt es Übernachtungsmöglichkeiten“, so der Pfarrer.
Eine Lösung ist zum Greifen nah.
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