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Konnichiwa, Fujitsu!

Einer der größten Technikkonzerne der Welt will in den Ostteil Berlins. Nur Spandau schießt quer.

BK
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In der deutschen Fujitsu-Zentrale in München steht das Telefon nicht still. Berliner Immobilien-Büros melden sich dort täglich, um die Japaner mit ihrem Vertriebszentrum in den Westteil zu locken. Denn die Makler wissen: Wo sich ein Konzern-Riese niederlässt, steigt auch der Wert einer ganzen Region.

Das wissen auch Politiker. Und weil Parteien mit der Gewinnung des Unternehmens für den Westen gerade jetzt im Wahlkampf sehr gut punkten können, greift nun auch die CDU in die Standort-Schlacht mit ein.

Nach dem Motto „Vergesst eure Ostpläne“ fordert der Spandauer CDU-Abgeordnete Matthias Brauner den Konzern jetzt auf: „Ich lade Fujitsu herzlich ein, sich in der Siemensstadt niederzulassen.“ Vollmundig wirbt er: Die Siemensstadt „ist eine der attraktivsten Regionen im grünen Herzen von Berlin“ mit Nachbarschaft zum einstigen Fujitsu-Partner Siemens.

Dass Fujitsu-Manager Rolf Schwirz sich klar für den Standort im Osten ausgesprochen hat, stört bei der Spandauer CDU niemanden. Ihr Sprecher Heiko Melzer: „Wir wollen Fujitsu nur eine gute Standortmöglichkeit aufzeigen.“ Zum Glück lässt sich Fujitsu nicht beirren. Sprecherin Blandina Mangelkramer: „Es bleibt bei dem Standort im Osten Berlins. Die Verhandlungen gehen in die Endrunde.“ In wenigen Tagen steht fest, wo genau Fujitsu im Oktober sein Vertriebszentrum eröffnet. NKK

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