40° Fieber, neuer Vertragspoker auf Eis gelegt Per Telefon wird klar gestellt: Bis Sonntag passiert nichts

Bundestrainer Jogi Löw zu krank zum Verhandeln

Marcel Schwamborn
Lesezeit 2 Min

Frankfurt - Schweißtreibende Momente erlebt Joachim Löw auch noch nach dem Ende der tollen Weltmeisterschaft. Die Grippe, die sich der Bundestrainer in Südafrika eingefangen hatte, ist nach der Rückkehr nach Deutschland noch schlimmer geworden. Mit 40 Grad Fieber liegt der Coach flach.So wird das Thema Vertragsverlängerung doch noch etwas länger als geplant auf sich warten lassen. Gestern telefonierten die Verantwortlichen kurz, um den weiteren Zeitrahmen abzustecken. Dabei wurde vereinbart, dass bis inklusive Sonntag nichts passiert. Erst zu Beginn der nächsten Woche will Löw seine Vorstellungen konkretisieren. Was dabei herauskommt, ob überhaupt beziehungsweise wann dann die ersten Gespräche folgen, ist derzeit noch völlig unklar.Als Fixpunkt steht lediglich der 30. Juli im Raum. An diesem Freitag in zwei Wochen steht die Präsidiumssitzung des DFB an. Dort muss Präsident Theo Zwanziger mitteilen, wie es in der sportlichen Führungsetage der deutschen Nationalmannschaft weiter geht.Die größten Probleme auf dem Weg zur angestrebten Vertrags-Verlängerung mit Löw sind zum einen die Kompetenzen, die Sportdirektor Matthias Sammer erhält. Zum anderen geht es um Oliver Bierhoff, den Löw schätzt, den aber große Teile des Präsidiums ablehnen. Schließlich will Löw auch seinen Mitarbeiter-Stab mit Leuten wie Mediendirektor Harald Stenger halten. Den will Zwanziger jedoch los werden.------------------------------

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