40.000 Zuschauer erwartet

Klinsi appelliert an Fans gegen Freiburg zahlreich zu kommen

Herthas Trainer fordert mehr Unterstützung – und zieht einen gewagten Vergleich.

Sebastian Schmitt
Lesezeit 1 Min
Leere Ränge gibt es im 74 475 Zuschauer fassenden Olympiastadion oft.

Leere Ränge gibt es im 74 475 Zuschauer fassenden Olympiastadion oft.

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Es ist das alte blau-weiße Dilemma, das selbst durch den Klinsi-Effekt nicht gelöst wird. Als Pressesprecher Max Jung verkündete, dass Hertha gegen den SC Freiburg (Sonnabend, 15.30 Uhr) 40.000 Zuschauer erwartet, rieb sich Trainer Jürgen Klinsmann verwundert die Augen. „40.000“, wiederholte Klinsi mit leichten Kopfschütteln. Das geht doch nicht. Wir brauchen weit über 40.000.“

Zwar produzieren die Blau-Weißen seitdem der 55-Jährige das Zepter schwingt, bundesweit reichlich Schlagzeilen. Mehr Fans strömen deswegen aber vor seinem zweiten Heimspiel offensichtlich nicht ins Stadion.

Mit einem Schnitt von 48.767 Zuschauern in den ersten sechs Heimspielen liegt Hertha ligaweit auf Platz sieben. Für Klinsi geht da mehr.

Der Ex-Bundestrainer wagte bereits die These: „Ich glaube, dass die Identifikation genauso sein kann oder vielleicht sogar schon so ist wie in Liverpool, Manchester oder in Barcelona. Berlin ist eine besondere Stadt, da brauchen wir nicht drum herumreden.“  

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