39. ADFC-Fahrradsternfahrt

Nur die Hälfte der erwarteten Radler kam

Chaos bei den Bussen, Sperrungen in der ganzen Stadt - Berlin schien am Sonntag in der Hand der Radler zu liegen. Dabei kam nur die Hälfte der erwarteten Radler

BK
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Ob dieser Drahtesel verkehrssicher ist? Ein Teilnehmer der ADFC-Fahrradsternfahrt über die Kreuzung Großer Stern an der Siegessäule

Ob dieser Drahtesel verkehrssicher ist? Ein Teilnehmer der ADFC-Fahrradsternfahrt über die Kreuzung Großer Stern an der Siegessäule

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Das Wetter spielte mit - viele Radler blieben trotzdem zu Hause. Nur etwa die Hälfte der erwarteten 250 000 Fahrradfahrer haben nach Angaben der Veranstalter am Sonntag an der 39. Sternfahrt des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) teilgenommen. Trotzdem waren 120 000 Radler unter dem Motto „Fahrradstadt Berlin - jetzt!“ unterwegs und sorgten für erhebliche Behinderungen im Straßenverkehr. Bis auf drei Stürze gab es laut Polizei allerdings keine Zwischenfälle.

Die Teilnehmer der laut ADFC größten regelmäßigen Fahrraddemonstration der Welt hatten sich morgens an verschiedenen Orten in Berlin und Umgebung getroffen. Auf 19 Routen von insgesamt mehr als 1000 Kilometern Länge fuhren sie alle bis zum frühen Nachmittag zum Großen Stern um die Siegessäule. Sie befuhren auch die Autobahnen A 115 (Avus) und A 100 (Südring).

Es ging darum, für bessere Radfahrbedingungen und die Umsetzung der Berliner Radverkehrsstrategie zu demonstrieren. Politik und Verwaltung hätten keine adäquaten Lösungen zur Entwicklung des Radverkehrs in Berlin, teilte der ADFC mit. „Wir fordern, dass die Infrastruktur allen die Möglichkeit bietet, komfortabel und sicher mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.“ dpa

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