Es ist sechs Uhr morgens. Ein Passant geht die Neuköllner Ringbahnstraße entlang und denkt an nichts Böses, als er an der Ecke Walterstraße einen Mann auf dem Gehweg liegen sieht – blutverschmiert und regungslos. Sofort ruft der Passant Polizei und Feuerwehr. Als die Rettungskräfte eintreffen, wird schnell klar: Der 31-Jährige, ein Brite, wurde niedergeschossen, hier ist ein Verbrechen geschehen. Ein Polizeisprecher: „Das Opfer verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.“
Zunächst gehen die Ermittler davon aus, der Täter habe sich in ein nahe gelegenes Wohnhaus zurückgezogen. „Dieses Haus wurde gegen acht Uhr von Spezialkräften durchsucht, der Tatverdächtige aber nicht angetroffen“, so der Sprecher weiter. Daraufhin beginnen die Ermittler, die Umgebung abzusuchen – bislang aber ohne Erfolg.
Bei dem Gesuchten soll es sich nach KURIER-Informationen um einen 62-jährigen Berliner handeln, der mit schwarzem Ledermantel und Cowboyhut bekleidet und mit einer Schrotflinte bewaffnet sein soll. Zudem wurde in seiner Wohnung ein Waffenarsenal gefunden und beschlagnahmt. ERI, PDE
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