Schlicht gekleidet, schmucklos, ungeschminkt ihr Auftritt vor dem Richter. Die Polizei fand bei ihr auch keine Edelsteine oder Luxus-Schlitten. Obwohl sie mindestens 393.000 Euro ergaunerte. Der Richter: „Wo ist das Geld geblieben?“ Die Diebin schluchzend: „Das Geld war immer schnell weg, ist nichts mehr da – tut mir leid, ich kann nichts zurückgeben.“ An den Sohnemann, der im fernen Australien studierte, ging ein Batzen: mindestens 100.000 Euro. Aber auch sie und ihr Mann reisten viel. Ein Ermittler: „Ihr Lebensstil war mit regulären Einnahmen unmöglich.“ In der Firma fehlte das Geld. Bis ein neuer Steuerberater den Schwindel entdeckte. Und der Polizist an ihrer Seite? B.: „Habe gesagt, dass ich von Mutti geerbt hätte.“ Urteil: Drei Jahre und drei Monate Haft. K.E.
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