Viele wollen die Gaststätten zurück

3 Gänge für 2,40 Mark! Das gab es zu DDR-Zeiten in der Mitropa am Ostbahnhof

Eine historische Speisekarte vom Berliner Ostbahnhof zeigt, wie vielfältig das Angebot der Mitropa in der DDR tatsächlich war.

Foto von Autor/Autorin: Florian Thalmann
Lesezeit 9 Min
Bilder von damals gibt es kaum, aber so stellt sich die KI das 3-Gänge-Menü für 2,40 Mark in der Bahnhofsgaststätte der Mitropa am Ostbahnhof vor.

Bilder von damals gibt es kaum, aber so stellt sich die KI das 3-Gänge-Menü für 2,40 Mark in der Bahnhofsgaststätte der Mitropa am Ostbahnhof vor.

© Illustration: Berliner KURIER/KI

Sie gehörten zur gastronomischen Versorgung in der DDR – und waren manchmal mehr, manchmal weniger beliebt: Die Gaststätten der Mitropa. Die Mitteleuropäische Schlafwagen- und Speisewagen-Aktien-Gesellschaft kümmerte sich um den Betrieb der Speisewagen bei der Bahn, versorgte aber auch Reisende in Bahnhofsgaststätten, auf Fahrgastschiffen und später auch an Rasthöfen an der Autobahn. Wir haben einen Schatz entdeckt, der zeigt, wie unterschiedlich die Qualität der Mitropa-Gaststätten war: Während es in manchem Mitropa-Lokal nur Kaffee gab, schwelgten die Reisenden am Berliner Ostbahnhof förmlich im Luxus!

Berliner Kurier

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