Diesen Weg ist jeder Union-Spieler am Ende regelrecht geschwebt. In der eigenen Hälfte haben sie sich getroffen und einen Kreis gebildet. In aller Ruhe und dennoch vor aller Augen feierten sie die Wiedergeburt. „Die Mannschaft hat dieses 3:0 genossen“, gibt Trainer Uwe Neuhaus einen kleinen Einblick in die zuvor geschundenen rot-weißen Seelen.
Dieses Bild sendet aber auch ein anderes Signal: Union hat den Rhythmus aufgenommen. Die Spieler schöpfen Kraft und Mut für die nächsten schweren Aufgaben. Und: Die Alte Försterei ist wieder eine Festung. Hier muss jeder Gegner sportlich bluten. Es weht wieder ein kräftiger Wind durch die Wuhlheide.
Riesen-Torjubel bei den Eisernen
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Vor dem Spiel hatten die Union-Fans deutlich gemacht, dass ihre Stimmung nicht die beste war. Änderte sich rasch. Weil Christopher Quiring (Foto) doppelt traf und Kilian Pruschke unbezwingbar blieb.
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Simon Terodde (auf Christopher Quiring): 207 Fans
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Zufrieden aber sind sie noch nicht. Einmal auf den Geschmack gekommen, wollen sie gleich noch mehr. „Natürlich wollen wir jetzt auch in Dresden was reißen“, richtet Innenverteidiger Christian Stuff den Blick längst nach vorn. „Zwei Tage haben wir uns über diesen Sieg gefreut. Aber schon ab Montag gilt unsere vollste Konzentration dem nächsten Gegner“, verspricht Michael Parensen. Sein Plan: „Da wollen wir unbedingt dort weitermachen, wo wir am Freitag gegen Paderborn aufgehört haben.“
Mit dem ersten Sieg ist alles wieder im Lot bei den Rot-Weißen. Er macht die Köpfe frei. „In Dresden wollen wir nachlegen“, sagt Doppel-Torschütze Christopher Quiring. „Da ist es mir auch egal, wer die Tore macht. Die Hauptsache ist, dass wir erfolgreich sind.“
Die eiserne Devise heißt: durchstarten! Damit den Gegnern noch mehr das Lachen vergeht. Zumal nach dem ersten Sieg auch Uwe Neuhaus durchatmet und verspricht: „Wir haben in allen Bereichen noch Luft nach oben.“ Damit’s am Ende den Sieger-Kreis gibt. A.B.#
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