20 Tipps

So wird der Herbst zur Wohlfühl-Jahreszeit

Nicht alles ist grau und nebelig in diesen Tagen – und wenn doch: Es gibt wunderbare Dinge, die man machen kann, damit der Herbst zur Wohlfühl-Jahreszeit wird.

ANNE-KATTRIN PALMER
Lesezeit 5 Min
Im Herbst ist nicht alles nur grau und nebelig. Es gibt schöne Dinge, die man unternehmen kann und die dem Blues trotzen – wie auf dem Sofa relaxen, sich einkuscheln oder durch den Laub wandern.

Im Herbst ist nicht alles nur grau und nebelig. Es gibt schöne Dinge, die man unternehmen kann und die dem Blues trotzen – wie auf dem Sofa relaxen, sich einkuscheln oder durch den Laub wandern.

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Nicht alles ist grau und nebelig in diesen Tagen – und wenn doch: Es gibt wunderbare Dinge, die man machen kann, damit der Herbst zur Wohlfühl-Jahreszeit wird. Lesen Sie mal, was gegen ein Tief helfen kann, wie Sie dem Blues trotzen können – am das besten mit einem Gute-Laune-Effekt. 20 Tipps gegen den Abschiedsschmerz vom Sommer und Trübsalblasen und warum wir uns auf den Herbst freuen können.

Garderobe wechseln: Neue Jahreszeit, neue Garderobe. Flip Flops und Co getrost aussortieren und bis zum kommenden Jahr im Keller oder sonst wo parken. Dafür weiche Pullover, wollige Kleider und Anzüge rauskramen. Hauptsache kuschelig . Super Zusatz-Effekt: Ausmisten und Kleiderschrank aufräumen, ist gut für die Seele, macht bereit für einen Neuanfang – und wenn es nur für eine Jahreszeit ist.

Home, sweet Home: Wenns draußen regnet oder stürmt, sich mit Wärmflasche, dicken Socken und Decke aufs Sofa lümmeln und ein Buch lesen oder sich DVDs ausleihen. Schon die neueste Staffel von „Game of Thrones“, von „Downton Abbey“ oder „Homeland“ gesehen?

Vitamine tanken: Gerade im Herbst sind viele wegen der schwankenden Temperaturen besonders anfällig. Die Immunabwehr muss gestärkt werden. Tipp: Morgens eine Zitrone und eine Orange auspressen – Vitamin-C-Bombe pur. Und lecker obendrein. Denn wie heißt es so schön: Sauer (wegen der Zitrone) macht lustig. Wer es süßer mag, der nimmt einfach Honig oder Agavendicksaft dazu. Ist ebenso gesund.

Zeit für Eintöpfe und Grünkohl: Herbst ist bei vielen Eintopf- und Suppenzeit. Und natürlich hat Grünkohl Hochkonjunktur. Das Gemüse ist bestens für unsere Gesundheit, denn jetzt brauchen unsere Augen verstärkt Vitamin A (steckt auch in Möhren und Hühnerei). Ebenso beliebt in dieser Jahreszeit sind Kürbissuppen. Am besten mit Ingwer und Chili zubereiten – diese Power-Gewürze stärken ebenso die Immunabwehr und wärmen von innen. Auf dem Speiseplan sollten außerdem Vollkorn, Nüsse, Bananen, Milchprodukte und Trockenfrüchte stehen. Sie unterstützen dabei sogar die Bildung von Glückshormonen. Und auch Fisch darf hin und wieder auf den Teller: Er regt den Zellstoffwechsel an und verpasst uns damit einen ordentlichen Energieschub. Für Schlemmer: Jetzt ist außerdem Zwiebelkuchen- und Federweißer-Zeit.

Feste feiern: Erntedank oder Halloween am 31. Oktober mit gruseligen Deko-Accessoires und Verkleidungen.

Pilze sammeln: Ab mit Freunden in den Wald und nachher gemeinsam die leckere Beute verspeisen. Wiesenchampignon, der Waldchampignon und der Anischampignon, aber vor allem Steinpilze und Maronen haben nun ihren Auftritt. Doch Vorsicht: Sammeln Sie diese Pilze nur, wenn Sie sich eindeutig sicher sind und sich auskennen. Es gibt auch giftige Varianten.

Raus in die Natur: Durch das Laub laufen, durch Pfützen hüpfen. Kastanien, Blätter, Eicheln und Co. sammeln und später bei einer Kanne warmen Tee Figuren oder Mobiles daraus basteln. Oder einfach zur Deko auf den Tisch legen. Hauptsache kreativ sein.

Nicht abschotten: Egal ob Kino, Essengehen oder gemeinsam Kochen, Power-Shopping mit der besten Freundin oder ein gemütlicher Spieleabend: Verabreden Sie sich. Immer Alleinsein macht unglücklich.

Ins Museum gehen: Mal wieder die Nofrete-Büste im Neuen Museum bewundern oder andere Ausstellungen? Hin, jetzt ist Kultur-Zeit.

Frischer Wind: Was Neues lernen, ist auch nicht schlecht: Vielleicht einen Volkshochschul-Kurs belegen. Abends wie zu Schulzeiten büffeln, hat schließlich auch was.

Gegen den Regen wappnen: Einen schönen, modischen Schirm kaufen. Am besten farblich auf die wasserdichte Jacke und Gummistiefel abgepasst.

Ab zum Sport: Jetzt ist wieder Zeit für Cross-Trainer oder Rudermaschinen. Oder zum Joggen, Walking oder Radfahren. Sport stärkt ebenso die Immunabwehr.

Wellness: Wenn nicht jetzt, wann sonst. Einfach mal wieder für ein paar Stunden in die Sauna. Wechselbäder nehmen. Auch das stärkt uns gegen den Herbstblues.

Der Rausch der Farben: Ein strahlendes Gelb oder leuchtendes Orange hebt die Stimmung, helles Grün besänftigt, Rot belebt und wärmt die Seele und Violett soll tatsächlich schon in rauschhafte Zustände versetzt haben. Also: Dekorieren, Wände streichen oder sonst was. Hauptsache, Sie haben Farben um sich rum.

Cremes und sanfte Seifen: Sanfte Duschcreme statt Gel, reichhaltige Haarkuren, Gesichtsmasken und dicke Cremepackungen für Hände und Füße (gern auch mal über Nacht) sorgen dafür, dass Haut und Haar geschmeidig bleiben.

Drachen steigen lassen: Da kommen Kindheitserinnerungen hoch. Warum also nicht? Also: Sich einen Drachen kaufen (kostet um die 20 Euro) und abheben. In Berlin geht's am besten auf dem Teufelsberg.

Der Ton macht es: Musik ist wie Medizin, ein perfekter Stimmungsmacher.

Süße Momente: Ja, Schokolade macht – zumindest zeitweise – glücklich! Am schnellsten wirkt der Stimmungsaufheller übrigens im warmen, flüssigen Zustand. Warum nicht mal einen Kakao aus Omas Küche zubereiten. Dazu braucht man: 500 ml Milch, 75 g Zartbitterschokolade (mit hohem Kakao-Anteil), 4 EL angeschlagene Sahne und Zucker nach Belieben.

Gesund-Kuscheln: Faszinierend, in welch kurzer Zeit ein bisschen Körperkontakt zahlreiche biologische und vor allem psychische Veränderungen bewirkt. Sanfte Berührungen regen unsere Sinne an und sind die einfachste, günstigste und schönste Möglichkeit, sich so richtig zu entspannen.

Augen zu und durch: Und wenn alles nicht hilft, der Blues überhandnimmt, Augen schließen und sich an warme Orte denken. Suggestion ist alles.

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