Das ganze große Manko ist die Selbstbeherrschung: Drei Gegentore fallen in eigener Unterzahl. „Wir kassieren Strafzeiten und verlieren Punkte“, schimpft Coach Stéphane Richer. Schon in München am Freitag (3:4 n.P.) hatten zwei Strafzeiten kurz vor Schluss den Sieg gekostet.
Schiris geben Tor nicht
Für den ersten Aufreger in diesem Spiel sorgen allerdings die Schiedsrichter. In der 10. Minute ist der Puck im Ingolstädter Tor, aber der Treffer zählt nicht. Allerdings sieht es auf dem Videowürfel stark so aus, als hätte er mit vollem Umfang die Linie überquert.
„Wir müssen die Schuld bei uns selbst suchen“, sagt Louis-Marc Aubry. Denn nach dem Rückstand, der unmittelbar auf das nicht gegebene Tor folgt, schlagen die Bären zurück. Jamie MacQueen und Sean Backman sorgten für die Führung. (17., 22.). Doch weil der Killerinstinkt fehlt, kommt Ingolstadt zurück. Drei Gegentore im Schlussdrittel (51., 56., 60. leeres Tor) sind zu viel.
Tore: 0:1 Collins (10:05), 1:1 MacQueen (16:54), 2:1 Backman (21:28), 2:2 Olson (50:34), 2:3 D. Olver (55:47), 2:4 Collins (59:15). - Zuschauer: 14 200. - Strafminuten: Eisbären 10 - Ingolstadt 6
Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com