2:0 gegen Nürnberg

Eisbären gewinnen, aber verlieren Aubry

Verletzung des Stürmers trübt die Stimmung nach zweiten tollen Heimsieg in Folge.

Peter Wiezorek
Lesezeit 2 Min
Eisbären-Stürmer Louis-Marc Aubry krümmt sich mit Schmerzen auf dem Eis.

Eisbären-Stürmer Louis-Marc Aubry krümmt sich mit Schmerzen auf dem Eis.

© Juergen Engler

Da ist mit Kapitän André Rankel (Oberkörperverletzung) gerade einer aus dem Lazarett zurück, da erwischt es einen anderen.

Aubry kracht unglücklich in die Bande, liegt dann mit Schmerzen auf dem Eis. Landon Ferraro und James Sheppard führen in dann Richtung Bande. Aubry kommt für den Rest des Spiels nicht mehr zurück. Gute Besserung!

Immer wieder Nürnberg. Beim 3:2 n.P. bei den Eistigern Ende Oktober war Sean Backman brutal in die Bande gefahren worden, der seitdem wegen der Folgen einer schweren Gehirnerschütterung kein Spiel mehr bestreiten konnte.

Im Powerplay läuft's endlich

Auch wenn Aubrys Aus die Stimmung trübt: Was die Bären sportlich aufs Eis bringen, erfreut die EHC-Fans unter den 13792 Zuschauer in der nicht ganz ausverkauften MB-Arena richtig.
Das 1:0 durch Marcel Noebels (14.) ist schon das 15. Saisontor des Nationalstürmers. Erzielt mit einem 103-km/h-Kracher im Powerplay. Wie gegen Mannheim. Endlich klappt das Überzahlspiel. Maxim Lapierre verrät, was jeder sieht: „Wir haben daran gearbeitet.“

Dahm mit drittem Shutout

Das 2:0 durch Austin Ortega (37.) ist herrlich herausgespielt. Weil die Bären aber nicht das dritte Tor draufpacken, wird es noch mal brenzlich. Aber in doppelter Unterzahl retten sie und der wieder richtig starke Sebastian Dahm den dritten Shutout des Goalies. Klasse!
Jetzt heißt es zum Fest: Bloß nicht träge werden. Denn am zweiten Feiertag geht’s in Straubing schon wieder zur Sache (16.30 Uhr). Noch so ein Kracher-Spiel.

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