19.30 Uhr gegen Iserlohn

Hey, wir woll’n Eisbären-Tore sehen

Nur ein Treffer in den letzten 120 Minuten – heute muss es klingeln

Manfred Hönel
Lesezeit 2 Min
Barry Tallackson (M.) bejubelt hier gegen Wolfsburg das letzte EHC-Tor.

Barry Tallackson (M.) bejubelt hier gegen Wolfsburg das letzte EHC-Tor.

© City-Press GbR

Beim 0:3 in München gab es für den EHC nur eine richtig große Chance, als André Rankel (8.) allein durchgebrochen war, aber am Münchner Keeper scheiterte. Das muss sich heute in der MB-Arena (19.30 Uhr) gegen Iserlohn ändern.

Nur ein Treffer in den letzten 120 Minuten – da bewegt sich der Tabellenführer auf recht dünnem Eis. Ex-Eisbären-Trainer Don Jackson hatte die Eisbären mit deren eigenen Waffen erlegt: Schnelligkeit und eine Betonabwehr. Später sagte der große Don: „Wir haben heute ein sehr schnelles Spiel zwischen zwei sehr guten Mannschaften gesehen, das wir verdient gewonnen haben.“

Eisbären-Verteidiger Constantin Braun dagegen ärgerte sich: „Wir haben im zweiten Drittel zweimal gepennt.“ Aber nach vier Siegen in Folge werden die EHC-Cracks auch eine Niederlage verkraften.

Lange müssen die Bären dem verpassten Sieg nicht nachtrauern. Schon heute ist gegen Iserlohn Wiedergutmachung angesagt. Trainer Uwe Krupp: „Die Partie in München werden wir schnell abhaken und konzentrieren uns voll auf Iserlohn. Die stehen nicht umsonst in der Tabelle mit ganz oben. Das wird ein tolles Spiel.“

Die Gäste aus Westfalen stehen auf Rang drei und sind das Überraschungsteam der Liga. Besonders müssen die Bären auf Nick Petersen achten. Der Kanadier klinkte bereits 13-mal für die Roosters ein. Und möglicherweise läuft der 26-Jährige im nächsten Jahr für die Eisbären aufs Eis ...

Heute wird sich beim EHC in der sicherlich ausverkauften Arena personell nichts ändern. Julian Talbot: „Im Gegensatz zum Spiel in München müssen wir heute von der ersten Minute an hellwach sein.“ M.H.

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