Acht Jahre zuvor hatte sie sich ein gewisser Mr. Carlton in den USA patentieren lassen. Jedoch kursierten bereits 1760 in Paris „offen lesbare Mitteilungen“ – vom Unternehmen „Petite Poste“.
Die „Correspondenzkarte“ in Deutschland gibt es offiziell seit 1870.
So sahen die Weihnachtsgrüße im 20 Jhd. aus
Süßer die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit: Diese Karte aus dem Jahr 1901 zeigt mit Schnee bedeckte Dächer und Straßen eines unbekannten Ortes. Der rote Himmel symbolisiert, dass die Engel Plätzchen backen.
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In der Weihnachtsbäckerei gibt es manche Leckerei, zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei! Von 1987 ist das Lied, von 1935 diese Grußkarte, auf der einen Christstollen tragende Wichtel „A merry Christmas“ wünschen.
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Von drauß’ vom Walde komm ich her; ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr! Diese Karte erfreute den Empfänger 1930.
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Ein Weihnachtsengel verkündet die Geburt Christi, und dazu läuten die Himmelsglocken, alles zart in Pastell gehalten. Diese Karte mit dem „Frohe Weihnachten“-Wunsch auf Französisch ist von 1935.
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Mit Schirm, Charme und Körbchen: Brüderchen und Schwesterchen (?) in schneebedeckter Landschaft wünschen 1914 fröhliche Weihnachten. Im Hintergrund winkt ein strubbelköpfiger Junge auf Skiern.
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Frohe Weihnachten!, wünscht dieser liebe gute Weihnachtsmann auf Schwedisch (1935).
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Weihnachtsgrüße von der Front an die Lieben in der Heimat. Kriegs-idyllische Postkarten wie diese – sie stammt vermutlich aus dem Jahr 1914 – waren im Ersten und auch im Zweiten Weltkrieg beliebt.
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Kleines Mädchen im großen Glück: Diese „Frohe Weihnachten“-Karte stammt aus dem Jahr 1935.
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Diese Weihnachtsgrüße aus dem Jahr 1900 kommen aus Jerusalem. Die Stadt gehörte von 1516 bis 1917 zum Osmanischen Reich.
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Der Versand war anfänglich nur im Inland – dem Gebiet des Norddeutschen Bundes mit Berlin als Hauptstadt, Bayern, Württemberg und Baden – und nach Österreich-Ungarn sowie Luxemburg möglich.
Die „Postkarte“ ersetzte 1872 die „Correspondenzkarte“
Hochkonjunktur hatte die Postkarte in Kriegszeiten. Während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wurden zehn Millionen „Feldpost-Correspondenz-karten“ in die Heimat transportiert (bis Ende 1870). Die Postkarte im Ersten und Zweiten Weltkrieg erfüllte hauptsächlich den Zweck der Propaganda.
Die „Postkarte“ ersetzte 1872 in Deutschland die „Correspondenzkarte“; ihr weltweiter Versand ist seit 1878 möglich. Die Ansichtskarte setzte sich ab Mitte der 1890er-Jahre durch. Bildpostkarten wurden in den 1920ern eingeführt – und ein beliebtes Sammelobjekt. Die große Zeit der Postkarte ist vorbei. Was bleibt? Der Anblick dieser alten Karten zumindest weckt eine gewisse Sehnsucht an die – vermeintlich – gute alte Zeit.
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