Bei Wind und Wetter und ohne Futter kauerte der Hund 14 Tage lang hinterm Tor eines ungenutzten Grundstücks in Wendenschloss. Offenbar sollte er es bewachen. Doch der Hund schaute nur traurig durch die Gitterstäbe und freute sich über jeden, der ihm etwas zum Fressen brachte oder die Hand zum Schmusen durchs Gitter steckte.
Mitfühlende Anwohner schlugen zwar Alarm, doch das Elend wäre so weiter gegangen. Denn weder die Polizei noch das Bezirksamt Treptow-Köpenick hielten es für nötig, den stark auf Menschen geprägten Hund aus seiner Not zu befreien. Doch dann gelang dem armen Kerl die Flucht. Aus Verzweiflung zwängte er sich durch den Stacheldraht, lief einer Polizistin in die Arme, und die brachte ihn schließlich ins Tierheim.
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Hier blüht Aslan, wie der etwa sechs Jahre alte Kangal-Mix (ein türkischer Hütehund) von den Pflegern getauft wurde, auf. Inzwischen ist auch der Besitzer, Inhaber einer Sicherheitsfirma, ermittelt. „Der verzichtete inzwischen auf Aslan“, sagte Tierheim-Sprecher Marcel Gäding, „will sich so aus der Verantwortung stehlen.“ Doch die Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sei bereits erstattet.
Bevor Aslan an einen neuen Besitzer vermittelt werden kann, muss er noch auf die Krankenstation. Wegen eines kranken Auges, das eigentlich schon im Welpenalter hätte operiert werden müssen. MKL
Der Tierschutzverein Berlin bittet daher dringend um Spenden für Aslans Behandlung.
Wer dem tapferen Hund helfen möchte: Konto 356 00 105 bei der Postbank Berlin, Bankleitzahl 100 100 10, Stichwort: Wachhund
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