14 Millionen Abfindung für Ölpest-Chef? Tony Hayward vor dem Abgang

BP-Versager

DJA
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London - Monatelang war er der wohl am meisten verfluchte Wirtschaftsboss weltweit: Während im Golf von Mexiko Tag für Tag gigantische Ölmengen aus dem Riesenleck der explodierten BP-Plattform "Deepwater Horizon" in Richtung US-Küste strömten, geriet Konzernchef Tony Hayward wegen seines dilettantischen Katastrophen-Managements ins Kreuzfeuer. Kaum zu fassen: Jetzt soll er zum Abschied vom Ölriesen auch noch einen goldenen Handschlag von 14,4 Millionen Euro kassieren.Dass berichten zumindest mehrere renommierte Zeitungen wie die "Times" und die staatliche Rundfunkgesellschaft BBC. Demnach haben Hayward und der Ölriese diese Summe am Wochenende ausgehandelt. BP in einem knappen Statement: "Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen." Nachfolger Haywards soll angeblich BP-Manager Robert Dudley werden.Hayward hat sich extrem unbeliebt gemacht, weil er jammerte: "Ich will mein Leben zurück." Dabei wurden neun BP-Mitarbeiter bei dem Unglück getötet. Zudem hatte er sich während der kritischsten Phase der Ölpest zu einem tagelangen Segeltörn verdrückt. ------------------------------

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