Hertha BSC änderte in seiner Geschichte oft den Namen. Auch mal unter Zwang. Vier Jahre lang hieß Hertha SG Gesundbrunnen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg verboten die Alliierten sämtliche früheren Sportvereine, weil die im DFB organisiert waren. Der hatte zu große Nähe zu den Nazis gehabt. So wurde 1945 aus Hertha die Sportgruppe Gesundbrunnen.
Die Spieler mussten im Bezirk der SG wohnen. Schon nach einem Jahr gingen die Alliierten mit dieser Regelung laxer um. Herthas Meisterspieler Alfred Stahr wohnte zwar in Hohenschönhausen, durfte aber schon 1946 wieder für die SG spielen.
Bis 1948 spielte die SG oft in der Ostzone − Sachsen, Thüringen oder Brandenburg. Nach der Teilung Deutschlands und Berlins Ende 1948, wurde 1949 auch der Fußball geteilt.
In 29-facher Ausführung, in allen Sprachen der Alliierten, musste die SG Gesundbrunnen ihren Antrag auf Neugründung und Umbenennung einreichen: Am 1. August 1949 hieß Hertha wieder Hertha. (wh.)
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