Wenn das Wetter bei Spielen der Blau-Weißen gut und sonnig ist, spricht man vom Hertha-Wetter. Diese Tatsache geht weit zurück – bis ins Jahr 1927! Damals begab sich die bekannte Mannschaft von Penarol Montevideo aus Uruguay auf eine ausgedehnte Europareise.
Das Team aus Südamerika absolvierte 19 Freundschaftsspiele in sechs Ländern, machte so Werbung für den Fußball in dem kleinen fernen Land. Am 16. April 1927 spielte Hertha im Poststadion gegen Penarol. 35.000 Zuschauer (!) sahen ein 1:0 der Berliner durch einen Treffer des Stürmers Erich Gülle.
Hanne Sobek hatte Herthas Spiel gestaltet. Bei herrlichem Wetter freuten sich die BSC-Bosse über eine stattliche Einnahme. Danach spielte Montevideo bei miesem Wetter in Hamburg und Dresden, was wenige Zuschauer und Einnahme-Einbußen für die Gastgeber brachte. Bei Hertha herrschte dagegen eitel Sonnenschein. Seitdem heißt es: „Mit der Sonne steigen Herthas Chancen!“
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