Einst gab es bei Hertha einen Abwehrmann, dem kein gegnerischer Angreifer davonlaufen konnte: Marko Rehmer! Der gebürtige Ost-Berliner, der lange beim 1. FC Union spielte und danach zum Erstligisten Hansa Rostock wechselte, kam 1999 für umgerechnet etwa 3,6 Millionen Euro Ablöse zu Hertha. Er stieg sogar zum Nationalspieler auf und wurde mit dem deutschen Team bei der WM 2002 in Japan und Südkorea Vizeweltmeister.
Dabei galt er lange Zeit sogar als der schnellste deutsche Nationalspieler. Im bei vielen Trainern beliebten 30-Meter-Sprint aus dem Stand wurden bei Rehmer exzellente 3,79 Sekunden gestoppt. Seine Schnelligkeit wollten einst in der DDR andere Sparten nutzen. Bei Empor HO Berlin, seinem ersten Verein als Jugendlicher in Prenzlauer Berg, wollten ihn die Leichtathleten abwerben. Doch Rehmer entschied sich für den Fußball. Zum Glück – auch für Hertha.
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