125 Jahre Hertha BSC

„Domo“ und die letzte Kahnpartie

In Berlin zeigte der Stürmer sehr unterschiedliche Leistungen.

Michael Jahn
Lesezeit 2 Min
Herthas Ex-Stürmer Valeri Domowtschiski jubelt nach einem Treffer.

Herthas Ex-Stürmer Valeri Domowtschiski jubelt nach einem Treffer.

© imago sportfotodienst

Im Jahr 2007 verpflichtete Hertha BSC den bulgarischen Angreifer Waleri Domowtschiski von Lewski Sofia, der eigentlich zu den Blackburn Rovers nach England  wechseln wollte. Der Deal scheiterte und so schlugen die Blau-Weißen  zu. In Berlin zeigte „Domo“, wie er gerufen wurde, sehr unterschiedliche Leistungen, überzeugte in einigen Duellen, ging aber in anderen Spielen wieder regelrecht unter.

Insgesamt kam der Stürmer auf 45 Erstligaspiele, in denen er vier Treffer erzielte. Ein Tor sicherte ihm aber einen kleinen Eintrag in der Bundesliga-Historie. Am letzten Spieltag der Saison 2007/08, am 17. Mai 2008,  empfing der FC Bayern München die Hauptstädter  und siegte souverän mit 4:1.

Dreimal Luca Toni und einmal Franck Ribery hatten für den Rekordmeister getroffen. Domowtschiski gelang in der 84. Minute der Ehrentreffer für Hertha. Das Besondere daran: Es war das letzte Gegentor, das Bayern-Keeper Oliver Kahn in 557 Bundesliga-Spielen (davon 128 für den Karlsruher SC) in der Liga und in seiner Karriere einstecken musste. Nach diesem Spiel beendete Torwart-Titan Kahn seine großartige Laufbahn. Domo aber ist noch heute  stolz wie Bolle auf seinen Treffer.

Ihre Meinung interessiert uns. Feedback zu diesem Beitrag senden Sie bitte an leser-bk@berlinerverlag.com

Lesen Sie mehr zum Thema