125 Jahre Hertha BSC

Bombenfund im Olympiastadion

Im Januar 2002 entdeckten Bauarbeiter eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Michael Jahn
Lesezeit 1 Min
Das Berliner Olympiastadion.

Das Berliner Olympiastadion.

© imago/Jan Huebner

Doch im Januar 2002 – die Umbauarbeiten im Stadion wegen der WM 2006 waren gerade im vollen Gange – entdeckten Bauarbeiter tatsächlich eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Olympiastadion – und zwar am Unterring des Blockes F. Sie war 250 Kilo schwer und britischer Herkunft.  Sie hatte sich mehrere Meter tief in den Untergrund gebohrt.

Später wurde der Bombentrichter wahrscheinlich einfach zugeschüttet und zubetoniert. Er war in Vergessenheit geraten. Nach der Entdeckung sagte der Kampfmittelräumdienst, diese alte Fliegerbombe hätte nie eine Gefahr für die Besucher im Stadion bedeutet. Weitere Funde seien nicht zu erwarten, da das Olympiastadion samt Umgebung nicht bombardiert worden sei. Diese Bombe wurde schnell entschärft. Hertha meldete am gleichen Tag, der Trainingsbetrieb sei nicht beeinträchtigt gewesen.

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