Ideen muss man haben. Wegen der in den Wintermonaten oft schlechten Trainingsbedingungen in Berlin mietete Hertha BSC im Januar 2001 einen großen Flughafen-Hangar im innerstädtischen Tempelhof. Der Schenckendorffplatz auf dem Olympiagelände mit Rasenheizung stand noch nicht zur Verfügung und wurde erst im Herbst 2001 fertig.
Also, was tun? In Hangar eins in Tempelhof ließ Hertha fortan einen 5000 Quadratmeter großen Kunstrasen verlegen. Auf einer Fläche von 82x36 Metern wurden Granulat und 26 Tonnen Sand aufgetragen. Kostenpunkt: 200.000 Mark. Januar, Februar und März 2001 stand der Hangar zu Trainingszwecken zur Verfügung.
Trotzdem absolvierte die Mannschaft von Trainer Jürgen Röber ein Wintertrainingslager im spanischen Marbella auf der berühmten Anlage „Paradise of Football & Sports“. Diese diente später als Vorbild für Herthas neue Trainingsanlage. Am Ende der Saison stand Platz fünf in der Bundesliga.
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