Als er noch bei Bayer Leverkusen spielte, wurde er bei einem Waldlauf von einer Zecke gebissen und musste mit Verdacht auf eine Blutvergiftung ins Krankenhaus. Stürmer Ulf Kirsten verpasste ihm danach den Namen „Zecke“. In Berlin kämpfte Neuendorf später um diesen Künstlernamen. Er griff zu Farbe und Pinsel und malte 2001 zwei farbenfrohe Bilder, die er „Krickelkrakel“ und „Gesicht“ nannte. Diese wurden anschließend offiziell versteigert. Die Pass- und Meldestelle trug seinen Künstlernamen danach in den Ausweis ein, und der DFB erlaubte „Zecke“ fortan auf dem Trikot.
2014 beendete der kampfstarke Spieler bei Hertha seine Karriere im Alter von 39 Jahren nach 149 Bundesligapartien für die Blau-Weißen. „Zecke“ wurde so populär, dass mancher Fußballfan den bürgerlichen Namen des einstigen Profis gar nicht mehr kennt.
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