Ein scharfer 100-Kilo-Blindgänger (sowjetische Bauart) aus dem Zweiten Weltkrieg: Er wurde am Morgen bei Bauarbeiten am „Bikini-Haus“ nahe der Gedächtniskirche gefunden. Um ein Verkehrschaos zu verhindern, wurde die Bombenentschärfung auf den Abend verlegt.
20 Uhr ging’s los. Die Polizei errichtete einen Sperrkreis von 250 Metern, der bis zum Tauentzien und Olof-Palme-Platz reichte. Das Hotel Palace (300 Gäste), das Europacenter, Geschäfte und Lokale wurden geräumt. 60 Frauen und Männer eines Seniorenheimes in der Budapester Straße kamen im Rathaus Wilmersdorf unter. Der Bahnhof Zoo wurde kurzzeitig gesperrt. S- und U-Bahnen und Regionalzüge durften dort nicht halten und fuhren durch.
Polizisten sperren abends am Breitscheitplatz den Fundort der Bombe weiträumig ab.
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Die 100-Kilo-Bombe wurde mitten in der City-West am sogenannten Bikinihaus entdeckt.
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Alle Läden und Restaurants in der Gegend mussten vorübergehend schließen - gespenstische Ruhe am Abend.
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Nothelfer des Roten Kreuzes bereiten sich auf den Ernstfall vor.
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Auch diese 88-jährige Dame musste ihre Seniorenresidenz in der Nähe des Bomben-Fundorts verlassen.
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Polizeihauptkommissar Frank Lehmann mit der Bombe
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Um 22 Uhr bearbeitete ein Sprengmeister den Zünder der Bombe. Problem: Der Zünder saß schief. Doch es ging alles gut, um 22.30 Uhr war die Bombe entschärft. NKK
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