Der BER - er wird wohl nie fertig. Da müssen andere Ideen für eine Nutzung her.
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SCHÖNEFELD - Der BER wird und wird nicht fertig. Und irgendwie wünschen sich immer mehr Menschen, dass man statt weiter Geld in einen nicht-fertigen Flughafen zu buttern, doch einfach mal alternative Nutzungen überlegen sollte. Wir haben deshalb hier mal ein paar Vorschläge gesammelt und freuen uns über weitere Anregungen in den Kommentaren.
In Sachen Brandschutz ist der BER ja schon das Worst-Case-Scenario. Warum sollten dann dort nicht auch Feuerwehren praxisnah üben?
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Feuerwehr-Übungszentrum
Da der Brandschutz im BER sowieso nicht genehmigt werden kann, könnte das Flughafengebäude doch einfach als Feuerwehr-Übungszentrum genutzt werden. Dann hätten Feuerwehren aus ganz Deutschland die Möglichkeiten das "Worst-Case-Scenario" in einem Flughafengebäude zu trainieren. So könnte man den Innenministerien der anderen Bundesländer wenigstens noch etwas Geld abknöpfen und das Defizit durch den BER etwas senken.
Der BER als neues SEZ - warum nicht?
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BER als das neue SEZ
Das SEZ in Friedrichshain wird abgerissen, es muss ein neues Spaßzentrum her. Der BER eignet sich prima. In der großen Flughafenhalle ist locker Platz für ein Schwimmbad. Der Tower kann zum Rutschen-Tower umfunktioniert werden. Und die Brandschutzprobleme könnten sicher per kurzem Draht gelöst werden. Schließlich wäre ja auf jeden Fall genug Löschwasser im Schwimmbecken verfügbar. Ein Betreiber würde sich sicher finden lassen. Fragen könnte man ja bei den Besitzern des Tropical Islands. Die haben schließlich Erfahrung mit Konkursmasse. Und notfalls kann man mit dem BER zumindest Baden gehen. Hartmut Mehdorn weiß, wie das geht.
Rennstrecke mit Indoor-Go-Kart
Die asphaltierten Freiflächen sind bereits vorhanden. Ein paar Pylonen hier und eine Begrenzung da, schon hätte Berlin endlich wieder eine Rennstrecke. Der BER wäre ein würdiger Nachfolger der Avus. Eine Tribüne ließe sich fix an das Gebäude dran bauen und das Gebäude selbst wird einfach entkernt und als Indoor-Kartbahn genutzt. Lewis Hamilton, Nico Rosberg und Sebastian Veddel würden sich sicher freuen, wieder in Deutschland Rennen fahren zu dürfen und nicht mehr in öde Nester in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz fahren zu müssen.
Techno-Club
Das wäre es doch! Der BER wird ein Techno-Club. Die Techno-Jünger stehen ja sowieso auf Ruinen. Das Praktische: Die Touris könnten gleich über den alten Flughafen mit Easyjet und Ryanair eingeflogen werden. Statt in die Stadt, werden sie über einen Tunnel direkt in das BER-Gebäude geschleust. Dort können sie so lange feiern, wie sie möchten. Danach fahren sie einfach wieder zurück zum Flughafen und sind wieder weg. Das Problem mit AirBnb-Vermietern erledigt sich von selbst, es gibt weniger Drogenzombies und Betrunkene in Berlin. Ein Gewinn für alle.
Der BER als neues BERghain?
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Kiteboarding-Feld
In Tempelhof bereits erprobt: Kiteboarden ist ein Spaß für Jedermann. Die Freifläche am BER ist riesig. Berlin könnte mit dem größten künstlichen Kiteboard-Platz der Welt punkten. Ein Hotel gibt es ja am BER schon, es wäre das Mekka für alle Kiteboarder. Und wenn Kite-Boarden irgendwann einmal olympisch wird, dann ist Berlin das Leistungszentrum und Deutschland die Goldmedaille auf Jahre sicher.
Drachen steigen lassen, Kiteboarden - das funktioniert in Tempelhof schon.
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Flüchtlingsheim
Tempelhof ist es bereits, warum nicht auch der BER? Das riesige Gebäude wäre ein prima Flüchtlingsheim. Besser in einem ungenutzten Flughafen als in einem Zelt im Wind. Auf einen Schlag hätte man das Problem der Unterkunftssuche gelöst. Toiletten gibt es schon und Duschen ließen sich leicht einbauen. Viola! Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen!
In Tempelhof gibt es schon ein Flüchtlingsheim - warum also nicht am BER auch? Besser ist er allemal als ein zugiges Zelt.
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Swinger-Club oder Bordell
Als Berliner oder Brandenburger ist man mit dem BER sowieso, Verzeihung, ziemlich am Hintern. Bei den Steuergeldern, die die Bundesländer bisher schon investiert haben, tut es jedem direkt weh. Da kann man auch gleich einen Swinger-Club oder ein Bordell aus dem BER machen. Denn das älteste Gewerbe der Welt wirft Gewinne ab und endlich hätten die Berliner und Brandenburger wieder Lust auf (und im) BER. Muss man nur noch ein Hüttendorf in die Haupthalle bauen, damit genug Privatsphäre vorhanden ist. Im Winter auch prima als Indoor-Weihnachtsmarkt geeignet!
Ein Puff am BER: Die Berliner bekämen endlich wieder Lust auf (und im) BER.
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Museum für moderne Architektur
Er wird nicht fertig aber dafür sieht er echt gut aus. Der BER ist künstlerisch gesehen ein gutes Beispiel für moderne Transportarchitektur. Warum also nicht ein Architektur-Museum daraus machen? Schließlich war das Bauhaus auch einmal in Berlin angesiedelt. Das Museum hätte bestimmt allemal mehr Besucher als dort derzeit Bauarbeiter tätig sind. Das Defizit würde also zumindest schrumpfen. Vielleicht würde man in einer Ausstellung endlich klären können, was am BER eigentlich schiefgelaufen ist - als abschreckendes Beispiel für Schulklassen und Seminargruppen. Und die arbeitslosen Bauzeichner und Bauarbeiter könnten Führungen durch das Horror-Haus anbieten.
Der BER als Museum für moderne Architektur. Arbeitslose Bauarbeiter könnten Führungen machen und Bauingenieurs-Studenten von der Horror-Geschichte erzählen.
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Die Irrenanstalt am Rande der Stadt
Fernsehfans, die sich noch an die DDR erinnern können, kennen vermutlich auch noch die Erfolgsserie "Das Krankenhaus am Rande der Stadt". Da aber heute eher Reality-TV-Sendungen geschaut werden, könnte man den BER als Drehort für eine neue Reality-TV-Sendung nutzen. "Das Irrenhaus am Rande der Stadt". Genug Patienten hat der BER ja hinterlassen. Entweder die Manager und Architekten, die am Projekt gescheitert sind, die Politiker die darüber gestolpert sind oder noch stolpern werden oder auch die Steuerzahler, die auf der Suche nach den Milliarden Euro sind, die man im BER versenkt hat. Die packt man dann alle in das Flughafengebäude und sieht, was passiert. Unterhaltung garantiert!
Übungspraxis für die Eurofighter - dafür taugt der BER allemal.
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Truppenübungsplatz
Falls alle anderen Nutzungen nicht funktionieren, dann kann man am BER immer noch einen Truppenübungsplatz der Bundeswehr einrichten. Da darf dann auch mal scharf geschossen werden. Auch die neuen Eurofighter können hier endlich mal erprobt werden. Dann tun die auch mal was Sinnvolles. Statt der Abrissbirne wird hier einfach das Bombenmaterial getestet. So zahlt wenigstens auch der Bund dann den Abriss komplett und Berlin und Brandenburg bleiben nicht auf den Kosten sitzen. Ein Plus für alle. Nur müssen die Berliner Pazifisten dafür mal ruhig sein. Aber bei denen hat sich sicher auch schon genug Wut angestaut, dass sie da mal für eine Weile wegschauen.
Haben Sie auch Ideen für die Weiternutzung des BER? Nur her damit. Wir freuen uns über Ihre Kommentare!
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