„Bei Union schwebt ja immer so ein Geist, dass wir nicht in die zweite Runde kommen. Doch das haben wir ja jetzt geschafft“, schickt Trainer Jens Keller Unions Pokalfluch ganz weit weg. Und Collin Quaner erklärt, warum das nicht mit Pauken und Trompeten geschah: „Das war ekelhaft zu spielen. Umso schöner ist es, dass wir gewonnen haben.“
Nach der Auftaktniederlage in der Zweiten Liga (1:2 in Bochum) kommt dieser Sieg, verbunden mit der Einnahme (310.000 Euro gibt es fürs Erreichen von Runde zwei), genau richtig. Er nimmt den sonst so enormen Druck vor dem Spiel am Sonntag in Bielefeld.
Das ist eben auch der große Vorteil im Pokal. Ein Sieg, egal wie, bringt den Erfolg. Runde zwei kann Union keiner mehr nehmen. Egal, wie bescheiden der Auftritt auch war. Es ist den Spielern egal, den Fans und ein bisschen auch dem Trainer. Was zählt, ist der Sieg. Wie, das interessiert schon nach dem Schlusspfiff keinen mehr.
Das darf jetzt ruhig so weitergehen, denn – und jetzt kommt noch ein gutes Argument für die psychologischen Vorteile des Pokals: Mit nur fünf Siegen steht man im Finale! Das klingt doch machbar. Also, Union, auf die nächsten vier!
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