Nach 0:2 in Leverkusen

Warum Union-Trainer Fischer jetzt was ändern wird!

Auch auf den Flügeln könnte sich was tun.

Mathias Bunkus
Lesezeit 2 Min
Unions Manuel Schmiedebach (r.) hat gegen Dortmund gezeigt, was er kämpferisch kann.

Unions Manuel Schmiedebach (r.) hat gegen Dortmund gezeigt, was er kämpferisch kann.

© City-Press GmbH

Es gibt nicht wenige, die meinen, dass Dortmund endlich raus muss aus den Köpfen der Union-Kicker. Dieses 1:3 von vor gut drei Wochen. Das ist ebenso richtig wie falsch. Natürlich muss es raus, weil sich keiner darauf ausruhen darf, dass alles wieder so läuft. Und dennoch ist es wichtig für den Hinterkopf zu wissen, dass Union mit den Gegnern in der Liga mithalten kann. Und in noch einer Hinsicht war Dortmund wichtig: Es lieferte einen Fingerzeig darauf, was sich bei Union ändern könnte.

Es war die einzige Partie, in der Kampfzwerg Manuel Schmiedebach (1,71 m) mitwirken durfte. Dessen Tugenden wurden in Leverkusen arg vermisst. Ein Wechsel auf seiner Position sollte keinen groß verwundern. 

Auch auf den Flügeln könnte sich was tun: Denn Sheraldo Becker scheint derzeit mit Tempo und Physis der Bundesliga noch ein wenig zu fremdeln. Marius Bülter wirkt, als brauche er eine schöpferische Pause. Seine Unbekümmertheit scheint weg. Akaki Gogia, Joshua Mees oder Suleiman Abdullahi – so er denn seine Knieprobleme ad acta gelegt hat – wären Alternativen.

Auch hinten links scheint betroffen. Notgedrungen. Denn wie schnell die Adduktoren von Christopher Lenz wieder mitspielen, lässt sich nicht präzise beantworten. 

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