Stimmt so natürlich nicht. Aber mit Schuld daran, dass Hosiner nicht ganz so schmerzlich vermisst wird, ist Collin Quaner. Der gebürtige Düsseldorfer mit ghanaischen Wurzeln blüht in seinem zweiten Jahr in Köpenick richtig auf. Unerwartet auf. War er in der Vorbereitung zumeist noch als Schrecken aller Torpfosten und -latten aufgefallen, zeigt er endlich Knipserqualitäten.
Was er draufhatte, deutete er in Bochum nach seiner Einwechslung an, als er dem Spiel der Eisernen Schwung verlieh. Gegen Dresden beim 2:2 gelang ihm sogar ein Doppelpack. Der erste seiner Karriere im Profibereich. Im Pokal in Duisburg (2:1) schlug er erneut zu.
Manch einer hatte in ihm schon einen potenziellen Streichkandidaten ausgemacht. Und muss jetzt Abbitte leisten.
Trainer Keller überlegt, morgen in Bielefeld dem einen oder anderen eine Pause zu geben. Quaner, als bislang treffsicherster Schütze der Eisernen, wird wohl kaum dazu gehören.
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