Union-Idol Nikol

Darum glaube ich an den Aufstieg

Ronny hat’s erlebt: 2001 war er einer der Helden, die den Sprung in Liga 2 schafften.

Dajana Rubert
Lesezeit 2 Min
Ronny Nikol spielte von 1997 bis 2003 starke 196-mal für Union, stieg 2001 mit den Eisernen auf.

Ronny Nikol spielte von 1997 bis 2003 starke 196-mal für Union, stieg 2001 mit den Eisernen auf.

© Imago

Kein Druck auf das Team: „Als wir damals aufgestiegen sind, wollten und mussten wir dieses Ziel unbedingt erreichen. In den Jahren zuvor war Union immer wieder im Aufstiegskampf zurückgeworfen worden – durch Lizenzentzüge oder weil es sportlich knapp nicht reichte. Durch das Erreichen des Pokalfinales sind wir auf einer Welle geschwommen. Jetzt gerade ist es komplett anders. Keiner hätte vor der Saison erwartet, dass Union dort oben mitspielt. Selbst wenn sie am Ende in die Relegation kommen und diese nicht packen würden, wäre es eine überragende Spielzeit. In den beiden letzten Heimspielen hat man gesehen, dass das Team nicht verkrampft ist.“

Die Auswärtsduelle gegen die Mitfavoriten: „Die Wahrsager müssen sie alle auswärts spielen. Das kann ein richtiger Vorteil sein. Immerhin stehen mindestens Hannover und Stuttgart enorm unter Druck. Sie müssen zurück in die Bundesliga und wenn sie gegen die Konkurrenz zu Hause spielen, ist für sie ein Sieg absolute Pflicht. Union dagegen hat nichts zu verlieren. Und die Jungs werden ganz sicher nicht allein auf dem Platz stehen. Die Fans werden sie wie immer reichlich unterstützen.“

Die strukturellen Voraussetzungen stimmen: „Auch wenn die Spieler gut beraten sind, darüber nicht nachzudenken: Der Aufstieg kann für Union nicht zu früh kommen. Es gab schon Vereine, die aufgestiegen sind, die aber nicht so weit entwickelt waren. Darmstadt beispielsweise. Und sie sind trotzdem im ersten Jahr dringeblieben.“

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