„Kaum einer von uns ist nicht in irgendeiner Form von dieser heimtückischen Krankheit betroffen“, beginnt der Spenden-Aufruf. „Meine Mutter und meine Tante hatten Krebs, Uwes Onkel auch“, beschreibt Ina ihre persönliche Verbindung. Dass sie mit ihrer Radtour „Eisern radeln für krebskranke Kinder“ die Stiftung von Union-Profi Fürstner unterstützen wollen, war ihnen nach einem ersten, eher zufälligen Treffen schnell klar. „Das war im Trainingslager. Wir hatten ein ziemlich intensives Gespräch mit Stephan“, sagt Uwe.
Auch der erinnert sich an den Moment: „Das sind Unioner durch und durch. Aber auch zwei, die einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen“, meint Fürstner, der seit 2012 mit seiner Stiftung krebskranke Kids unterstützt. „Der Gedanke, Leuten zu helfen, verbindet uns“, sagt er. Und: „Ich habe Trikots zur Verfügung gestellt von den Jungs.“ Aus der Kabine direkt in den Verlosungstopf. Am Sonntag werden zwei Namen unter den bisherigen Spendern gezogen, einer bekommt ein Original-Shirt von Felix Kroos, einer eins von Steven Skrzybski.
Fürstner selbst hat – Gott sei Dank – keine persönliche Verbindung, niemanden in der Familie, der von Krebs betroffen ist. Als Fürth-Spieler wollte er sich regional engagieren, vor Ort sein. „Nun ist die Distanz nach Nürnberg ein Wermutstropfen. Beim Sommerfest war ich mit meinem Bruder da.“ Uwe und Ina ist er sehr dankbar. Rund 2.000 Euro sind schon zusammengekommen, eine Woche läuft die Aktion noch. Fürstner: „Ich bin kein begeisterter Fahrradfahrer, laufe lieber meine Kilometer auf dem Platz. Ich ziehe vor der verrückten Aktion den Hut. Solche Leute braucht unsere Gesellschaft.“
Spenden unter: https://www.leetchi.com/c/soziales-von-stephan-fuerstner-stiftung
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