1. FC Union Berlin

Ärzte-Marathon für Thiel

Unions Flügelflitzer Maxi Thiel bangt um seine Gesundheit, Ersatz Kobylanski steht bereit.

Steven Jahn
Lesezeit 2 Min
Union-Arzt Dr. Tankred Haase schaut sich Maxi Thiels verletzte Schulter an.

Union-Arzt Dr. Tankred Haase schaut sich Maxi Thiels verletzte Schulter an.

© BS-Pix Lizenz

Thiel war so gut drauf. Jetzt stoppt ihn diese fiese Verletzung aus dem Trainingslager, die er sich bei einem Seitfallzieher-Versuch zuzog.

Wie schlimm es wirklich ist, weiß noch niemand. Gestern wurde er den kompletten Tag in der Praxis von Team-Arzt Tankred Haase untersucht. Noch ohne Diagnose. Das lässt auf nichts Gutes schließen.

Immerhin: Sein Ersatz steht schon bereit. Klar, Sören Brandy könnte auch auf links spielen. Oder Michael Parensen. Die wahrscheinlichste Variante ist aber jetzt die Chance für Martin Kobylanski. Und die will der jetzt nutzen. Für die Bremen-Leihgabe geht es in den letzten 15 Spielen um einen neuen Vertrag bei Union.

Koby: „Mir tut es in erster Linie für Maxi echt leid. So eine Verletzung ist hart. Aber so ist der Fußball.“ Genau. Des einen Pech ist manchmal auch das Glück des anderen. „Aber ich spiele ja nicht automatisch. Ich muss mich im Training weiter anbieten, das mache ich auch“, meint der 21-Jährige und will dann richtig loslegen. Koby: „Wenn ich spielen sollte, will ich Maxi bestmöglich vertreten und noch besser sein. Das ist mein Ziel“

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